Donation Albers-Honegger Espace de l’Art Concret

Das neue Museumsgebäude des Espace de l’Art Concret (EAC) wurde für die Donation Albers-Honegger geschaffen, deren Kunstsammlung seit den 1990er-Jahren mit wechselnden Exponaten im kleinen Schloss von Mouans-Sartoux gezeigt wurde. Die Räume im Schloss werden künftig vor allem für Wechselausstellungen verwendet.
Das neue Museum ist nach dem ebenfalls von Albers-Honegger initiierten Kindermalatelier (‚Espace Art, Recherche, Imagination‘) des Architekten Marc Barani der zweite freistehende Ergänzungsbau. Ein drittes kleines Bauwerk, das Préau des Enfants, wurde kurz nach dem Museumsgebäude erstellt. Museumsgebäude und Préau sind in das teilweise sehr steil abfallende Waldstück des Schlossparks gesetzt.
Durch den minimalen, quadratischen Grundriss und die turmartige Höhenentwicklung des Museumsgebäudes mit Auskragungen wurde der Baumbestand des Waldes weitestgehend geschont.
Die Positionierung in der steilen Waldböschung ermöglicht ebenerdige Zugänge auf mehreren Geschossen. Eine Auskragung bildet den Eingangsraum zum Museum und formt gleichzeitig eine Brücke zum bestehenden Weg. Der Zugang zum öffentlichen Konferenzraum und die Anlieferung heben sich ebenfalls durch Ausstülpungen vom Volumen des Baukörpers ab.

Die Positionierung in der steilen Waldböschung ermöglicht ebenerdige Zugänge auf mehreren Geschossen. Eine Auskragung bildet den Eingangsraum zum Museum und formt gleichzeitig eine Brücke zum bestehenden Weg. Der Zugang zum öffentlichen Konferenzraum und die Anlieferung heben sich ebenfalls durch Ausstülpungen vom Volumen des Baukörpers ab.

Der Eingang zum Museum liegt ein halbes Stockwerk über dem ersten Ausstellungsgeschoss. In einem spiralartig angelegten Rundgang werden die halbgeschossig versetzten Stockwerke des Museums über offene Treppen erschlossen. Zwei geschlossene Treppenhäuser mit Oberlicht dienen als Fluchttreppen, bieten den Besuchern aber auch eine Abkürzungsmöglichkeit am Ende des Rundgangs. Sie stellen zusammen mit dem Lift die innere vertikale Verbindung zwischen dem Konferenzraum und den Nebenräumen in den unteren Geschossen her.

Die Anordnung der Ausstellungsräume entlang den Fassaden, die Belichtung mit seitlichen Fenstern und insbesondere die Raumproportionen erinnern eher an die Räumlichkeit eines grossen Wohnhauses als an diejenige eines klassischen Museums. So ergibt sich zwar nicht die vielerorts gewünschte museumsartige, gleichmässige Belichtung der Räume, doch erlaubt diese Lösung gemäss dem ausdrücklichen Wunsch der Stifter ein lebendiges ‚In-Bezug-Setzen‘ der Kunst zur Aussenwelt und eine Wahrnehmung der Werke unter verschiedenen Lichtverhältnissen. Die Fensteröffnungen sind in den verschiedenen Räumen unterschiedlich hoch angeordnet. In Anlehnung an den Typus des Kastenfensters kommen zwei Verglasungen zum Einsatz. Die äussere, auf die Fassade aufgesetzte Glasscheibe übernimmt primär den Wind- und Regenschutz, die innere, zu öffnende Verglasung ist für die Dichtigkeit und die Wärmeisolation verantwortlich. Der Sonnenschutz in Form eines Stoffrollos ist dadurch wind- und wettergeschützt zwischen den beiden Fenstern angeordnet. Dieser Sonnenschutz dient auch dazu, das Fenster bei Bedarf in einen reinen ‚Lichtspender‘, ein leuchtendes Paneel ohne Aussicht, zu verwandeln.

Der Baukörper besteht aus gegossenem Ortbeton. Den Moos- und Algenbefall der Betonoberflächen antizipierend, der sich durch die Nähe zu den Bäumen einstellen wird, ist der Beton grünlich gelb gestrichen. Der helle Gelbgrün-Ton erzeugt interessanterweise zwei vollkommen gegensätzliche Effekte – einerseits eine kontrastierende, leuchtende Wirkung und andererseits eine harmonische Überlagerung mit den wechselnden Farbschattierungen der Bäume.

Ort Mouans-Sartoux, Frankreich

Nutzung Museum, 14 Ausstellungsräumen, Eingangshalle, Konferenzraum, Büros, Nebenräumen

Wettbewerb 1999, 1. Preis

Auslober Wettbewerb Ville de Mouans-Sartoux, Frankreich
Etat, Ville, Conseil Régional PACA, Frankreich
Conseil Général des Alpes-Maritimes, Frankreich

Team GG Eva Geering, Dalila Chebbi, Michael Boesch (P)

Bauingenieur Dr. Lüchinger + Meyer Bauingenieure AG, Zürich

Elektrotechnik Elkom Partner AG, Chur

Haustechnik 3-Plan Haustechnik AG, Winterthur

Fotos Gigon Guyer

Neubauten für Kindertagsbetreung, Schule und Sportanlagen im Südhafen von Kopenhagen

Ort Kopenhagen, Dänemark

Nutzung Kindertagesbetreuung, Schul- und Sporteinrichtungen

Wettbewerb Oktober 2006
In Zusammenarbeit mit Erik Møller Arkitekter, Kopenhagen

Auslober Wettbewerb Stadt Kopenhagen

Team GG Raphaela Schacher, Andri Gartmann, Ivana Vukoja, Karsten Buchholz, Raul Mera, Simon Harrison (P), Martino Pedroli (P)

Landschaftsarchitektur Schweingruber Zulauf Landschaftsarchitekten, Zürich

Bauingenieur Dr. Lüchinger + Meyer Bauingenieure AG, Zürich

Haustechnik Birch & Krogboe A/S, Virum, Dänemark

Neubau Kantonsschule Rotkreuz

Die Kantonsschule Rotkreuz wird durch die zentrale Lage direkt am Bahnhof Rotkreuz zu einem wichtigen Treffpunkt und stärkt zusammen mit den Entwicklungen im Bahnhof Süd, dem Zentrum Dorfmatt und der Hochschule Luzern das Ortszentrum von Rotkreuz.
Das Volumen reagiert mit einem höheren Kopfbau zum Zentrum Rotkreuz und mit einem niedrigeren Flügelbau zur Sportanlage. Ein grosszügiger Vorplatz zieht sich um das Gebäude und bildet so einen Übergang zum Sportareal und zu den ostseitig gelegenen Aussenbereichen der Schule, die sich über eine Aussentreppe zu einer grossen Dachterrasse mit begrünter Pergola erweitern. Entlang der West- und Südfassade vermitteln Arkaden zwischen den Innen- und Aussenbereichen.
Der Neubau für 44 Schulklassen bietet flexibel anpassbare Räume und offene Zonen für die Anwendung neuer kooperativer und fachübergreifender Lernmethoden. Der Kopfbau enthält die öffentlichen Räume wie Aula, Mediothek und die vierteiligen Sporthallen, während im Flügelbau vor allem die allgemeinen Unterrichtsräume untergebracht sind.
Das Schulgebäude wird durch ein grosses, öffentliches Atrium im Kopfbau und mehrere kleinere Atrien im Längsbau, um die die einzelnen Lerncluster angeordnet sind, geprägt. Die Holzhybrid-Bauweise bleibt sichtbar und bestimmt den Charakter der Innenräume.
Die Fassade ist dreiseitig mit PV-Elementen ausgestattet, während die Nordseite durch erdgebundene Kletterpflanzen vertikal begrünt wird.

Ort Risch-Rotkreuz

Nutzung Kantonsschule für 880 Schüler in 44 Klassen.
Sechs- bis achtgeschossiger Neubau mit Unterrichts- und Fachräumen, Aula, Mensa, Aufenthaltsbereichen, Infozentrum mit Mediothek, Räumen für das Schulpersonal, Dreifach- und Einfachturnhalle im obersten Geschoss.
Vier innenliegende Atrien bilden vertikale Bezüge.
Umgebungsplanung mit Zonen für den Aussenunterricht, gedecktem Aufenthaltsbereich und Aussenraum der Mensa.
Fassadenbegrünung, PV an den Fassaden und auf den Dachflächen, begrünte Dachterrasse mit Pergola, erschlossen über eine Aussentreppe.

Wettbewerb Dez. 2024 – Dez. 2025, 1. Preis

Geschossfläche 18‘567 m2

Auslober Wettbewerb Hochbauamt Kanton Zug

Team GG Mike Guyer, Stefan Thommen, Elena Hofbeck, Sophie Judson, Matthias Clivio, Florian Meissner, Darius Ludwig-Dinkel (P), Dominic Pecina (P)

Baumanagement Ghisleni Partner AG, Rapperswil

Generalplanung GP KS Rotkreuz Gigon Guyer Ghisleni

Landschaftsarchitektur Bischoff Landschaftsarchitekten GmbH, Baden

Bauingenieur WaltGalmarini AG, Zürich

Elektrotechnik Jules Häfliger AG, Luzern

Haustechnik Eicher+Pauli AG, Bern

Brandschutz Makiol Wiederkehr AG, Beinwil am See

MSRL Eicher+Pauli AG, Bern

Sanitär Eicher+Pauli AG, Bern

Nachhaltigkeit Lemon Consult AG, Zürich

Modell Modellbau Zaborowsky GmbH, Zürich

Visualisierung Zuend, Zürich

Testplanung Entwicklung Areal Gulmenmatt

Ort Wädenswil

Nutzung Ersatz der Bestandsbauten durch ein Ensemble aus drei Gebäudetypen, insgesamt 110 Wohnungen. Aussenbereich mit einen zentralen, begrünten Innenhof. Parkgarage mit 112 Parkplätzen. Photovoltaikanlagen auf den Dächern und an der Südfassade.

Wettbewerb Februar – August 2024

Geschossfläche 18‘103 m2

Auslober Wettbewerb Hangenmos AG, Wädenswil

Team GG Mike Guyer, Stefan Thommen, Maurizio Mätzler, Cléa Peretti, Emil Roeck (P)

Landschaftsarchitektur Bischoff Landschaftsarchitektur GmbH, Baden

Bauingenieur WaltGalmarini Bauingenieure AG, Zürich

Bauphysik Gartenmann Engineering AG, Zürich

Visualisierung Zuend, Zürich

Fotos Modell: Modellbau Zaborowsky GmbH, Zürich

Erweiterung Schulanlage Allmend Meilen

Ort Meilen

Nutzung Das bestehende Schulhaus von Roland Leu (1992) kann erhalten bleiben. Ein neues Schulgebäude in Holzbauweise ergänzt die heutige Schulanlage und bietet zwei Lichthöfe und gedeckte Pausenplätze. Die neuen Dreifachturnhallen mit einer vierten öffentlichen Turnhalle sowie Allwetterplatz auf dem Dach werden über der bestehenden Zivilschutzanlage platziert. Auch die Aussenbereiche werden lediglich moderat angepasst. Neu gepflanzte Bäume beschatten die Pausenflächen und Kletterpflanzen ranken an den Turnhallenfassaden. Die nicht begehbaren Dachflächen erhalten Photovoltaikanlagen mit extensiver Begrünung.

Wettbewerb März – Juni 2025

Geschossfläche 4‘439 m2

Auslober Wettbewerb Gemeindeverwaltung, Liegenschaftenabteilung Meilen

Team GG Annette Gigon, Stefan Thommen, Maurizio Mätzler, Cléa Peretti, Justus Förster (P)

Generalplanung GP was GmbH c/o GKS Architekten AG, Luzern

Landschaftsarchitektur Antón Landschaft GmbH, Zürich

Bauingenieur Büeler Fischli Bauingenieure GmbH, Zürich

Haustechnik Eicher+Pauli Zürich AG, Zürich

Visualisierung Gigon Guyer

Fotos Modell: Zaborowsky Modellbau GmbH, Zürich

Werkstadt Zürich Gebäude X

Unter dem Namen ‚Werkstadt Zürich‘ soll in den nächsten Jahren auf dem Gebiet der SBB Werkstätten an der Hohlstrasse neben der Duttweilerbrücke ein wichtiger Arbeitsort entstehen, wo identitätsstiftende, historische Hallenbauten mit Neubauten und öffentlichen Nutzungen in den Aussenräumen zusammenkommen. An das Gebäude X werden mit dem Zielwert von 5kg CO2equ/m2EBFa für die Erstellung des Neubaus hinsichtlich Nachhaltigkeit hohe Massstäbe gesetzt.

Das langgestreckte, siebengeschossige Volumen mit der nördlichen Auskragung befindet sich an der Hohlstrasse in einer städtebaulich privilegierten Lage. Das Gebäude X soll als erster Neubau die Transformation des Areals von den SBB Werkstätten in eine ‚Werkstadt‘ mit urbaner Produktion, Kreativwirtschaft und Kulturszene sichtbar machen. Dies geschieht durch eine Mischung von vielfältigen Nutzungen und eine umfassende Materialisierung mit ReUse Materialien, die an die Geschichte des Areals anknüpft und eine spezifische Ästhetik der Nachhaltigkeit kreiert.

Das Erdgeschoss mit publikumsorienten Gewerbeeinheiten und ein öffentlich zugängliches erstes Obergeschoss, das sogenannte ‚Stadtgeschoss‘ mit Quartierzentrum, Kita und Bibliothek, bilden den Sockel, der an der Hohlstrasse dem Quartier und an der Hohlgasse dem Areal zugewandt ist. Im 2.- 5. Obergeschoss befinden sich doppelgeschossige Gewerbehallen mit Galerien, die entsprechend den Mieterbedürfnissen spezifisch genutzt werden. Den Abschluss bildet ein halböffentliches Geschoss mit einer Kantine, Co-Working Flächen sowie einer kleinen Dachterrasse.

Von der Hohlstrasse gelangt man über zwei Eingänge in die beiden Gebäudekerne, die den Neubau vertikal erschliessen. Zusätzlich führt eine äussere, einläufige Treppe entlang der Südfassade direkt zum Balkon des ‚Stadtgeschosses‘. Das aus der Fassade geklappte Dach betont den öffentlichen Zugang und bietet zugleich Aufenthaltsqualität und Schutz. Auf der Nordseite reagiert die Auskragung auf die arealinterne Hohlgasse und schafft eine überdachte Anlieferungszone. Die dem Areal zugewandte Seite ist von einer industriellen Stimmung geprägt. Der Vorbereich an der Hohlstrasse dagegen vermittelt mit unterschiedlichen Belägen, Sitzgelegenheiten und Grünbereichen eine einladende Atmosphäre.

Wiederverwendete Schienen, Stahlprofile, Welleternitplatten, ReUse Fenster, Treppen, Gitterroste und Geländer prägen die Ansichten des Gebäudes. In der Verwitterung und den Gebrauchsspuren der Materialien sind Geschichte und Zeit überall präsent. Die Strategie der Patina wird fortgesetzt und das Gebäude fest am Ort der ehemaligen SBB Werkstätten verankert. Das Gebäude X liefert einen Beitrag zu den ikonografischen Potentialen von wiederverwendeten Bauteilen und schafft eine Architektur, die mit optimierten CO2 Emissionen und einem niedrigen Verbrauch von grauer Energie sehr bewusst mit den Ressourcen in der Erstellung und im Betrieb umgeht.

Ort Zürich

Nutzung Neubau Gewerbegebäude:
EG mit Lager und Gewerbeflächen
1.OG «Stadtgeschoss»: öffentliches Geschoss, zum Beispiel mit Bibliotek, Kita, Quartierzentrum, Terrasse
2.OG - 5.OG: überhohe Gewerberäume mit Zwischengallerien entsprechend den Mieterbedürfnissen
6. OG: Coworking Space, Kantine und eine kleine Terrasse

Wettbewerb Gesamtleistungswettbewerb
Team Gigon/Guyer und Leuthard Baumanagement
1. Stufe: Juni – Oktober 2023
2. Stufe: Januar – März 2024, 1. Preis

Planung/Ausführung Juni 2023 – März 2024

Geschossfläche 7‘659 m2

Auslober Wettbewerb Schweizerische Bundesbahnen SBB AG
vertreten durch SBB AG Immobilien

Team GG Mike Guyer, Stefan Thommen, Carlo Magnaguagno, Cléa Peretti, Celia Diederichsen (P), Matthias Eberle (P), Till Nüesch (P)

Totalunternehmung Leuthard Baumanagement AG, Merenschwand

Landschaftsarchitektur Antón Landschaft GmbH, Zürich

Kosten/Terminplanung Leuthard Baumanagement AG, Merenschwand

Bauingenieur WaltGalmarini AG, Zürich

Elektrotechnik R+B Engineering AG, Zürich

Haustechnik Komfonie Engineering AG, Zürich

Bauphysik Gartenmann Engineering AG, Zürich

Brandschutz Gartenmann Engineering AG, Zürich

Facility Management Amberg Loglay AG, Zürich

Fachplanung Koordination Leuthard Baumanagement AG, Merenschwand

Nachhaltigkeit Gartenmann Engineering AG, Zürich
ReUse: Zirkular GmbH, Basel und Adrian Kiesel Architekt, Zürich

Weitere Beratende Funktion:
Schmidlin Holzbau AG, Steinen
Wetter Gruppe AG, Metallbau, Stetten

BIM Gigon/Guyer
Leuthard Baumanagement AG, Merenschwand

Visualisierung ZUEND, Zürich

 

Schauspielhaus Pfauen Zürich, Umbau und Gesamtsanierung

Der Wettbewerb umfasst den Umbau und die Gesamtinstandsetzung des denkmalgeschützten Schauspielhaus Pfauen in Zürich. Ziel sind der Erhalt und die Wiederherstellung der räumlichen Wirkung des historischen «Pfauen-Saal». Bestehende technische Aufbauten an der Brüstung des Rangs werden entfernt. Die Raumakustik und die Sichtverhältnisse werden für ein gleichwertigeres Zuschauererlebnis mittels gezielter Eingriffe verbessert: Absenkung der Bühne und des Parketts, eine neue komfortablere Bestuhlung und Reduzierung der Anzahl Sitzplätze von 750 auf 600 (inkl. 6 Rollstuhlplätze), Platzierung der Regiekabine im Rang sowie die Einführung einer mittleren Beleuchtungsebene.

Gewünscht war zudem ein neues Foyer, das zwischen der geschützten Steinfassade des Heimplatz und dem Saal vermittelt und zum Aufenthalt anregt. Das konzipierte «Foyer Publique» ist Teil des öffentlichen Lebens und, über den Tag verteilt, mit unterschiedlichem Programm bespielbar: tagsüber als niederschwelliger Aufenthaltsbereich (z.B. für die Studierenden/ Schülerinnen der Umgebung), Co-Working-Space sowie für Veranstaltungen (Workshops, Lesungen) und abends als festlicher Raum mit mobilen Garderoben und Snackbars für Stückeinführungen und Premierenfeiern. Das Foyer bildet als leichter Stahlbau einen Kontrast zur massiven Konstruktion des Bestandes aus Haustein. Dank des hohen Luftraums über der geschwungenen Galerie im Obergeschoss, die den Saal referenziert, gewinnt das Foyer an Grosszügigkeit. Die Vorhänge übernehmen die Rolle eines Bühnenbildes und können im Tagesverlauf immer wieder neue Szenerien erzeugen und von den wechselnden Intendanzen bespielt werden.

In den Randzonen um das Foyer sind flexibel unterteilbare Veranstaltungsräume, ein Bistro, eine Kantine und die Gastroküche angeordnet. In den oberen Geschossen finden Büros, Verwaltungsräume und Sitzungszimmer Platz. Beidseitig des Saals liegen die artistischen Bereiche des Theaters (Werkstätten, Garderoben, Maske, Aufenthaltsräume, Wohnungen), der technische Bereich (Ton, Licht, Regie) sowie die Haustechnik, Lager und Logistik.

Die Aktivitäten des Schauspielhauses sind nach aussen hin ablesbar und erhöhen die Präsenz zur Stadt. Die bestehende innere Tragstruktur des Gebäudes bleibt erhalten. Davor wird zum Zeltweg eine neue gläserne Hülle mit gerafftem Sonnenschutz gehängt. Die Storen referenzieren die Vorhangelemente des Theatersaals. Zum Heimplatz empfängt eine doppelgeschossige Stadtloggia die Besucherinnen. Zudem wird die historische Fassade mit digitalen Ankündigungen überlagert. Tagsüber informieren drei Screens oberhalb der Arkade über kommende Veranstaltungen. Am Abend weisen grosse Fassadenprojektionen auf die Theatervorführungen hin. Diese können mit den «Tastenden Lichtern» von Pipilotti Rist kombiniert werden und schaffen so eine Verbindung zum Platz.

Ort Zürich

Nutzung Umbau und Gesamtinstandsetzung des denkmalgeschützten Schauspielhaus Zürich unter Erhalt und Wiederherstellung der räumlichen Wirkung des historischen «Pfauen-Saal».
Erneuerung und Neukonzeption des Foyers.

Wettbewerb Januar – April 2025, 3. Preis

Auslober Wettbewerb Amt für Hochbauten Stadt Zürich

Team GG Mike Guyer, Stefan Thommen, Elena Hofbeck, Sophie Judson, Maurizio Mätzler, Cléa Peretti, Justus Förster (P), Marie Krudl (P)

Baumanagement HSSP AG, Zürich

Generalplanung ARGE Gigon Guyer Partner Architekten AG
und HSSP AG, Zürich

Bauingenieur WaltGalmarini AG, Zürich

Elektrotechnik IBG Engineering AG, Winterthur

Haustechnik Waldhauser + Hermann AG, Münchenstein

Brandschutz Gruner AG, Zürich

Akustik Kuster + Partner AG, Münchenstein

Sanitär Bösch Sanitäringenieure AG, Dietikon

Gastroplanung Planbar AG, Zürich

Weitere Szenografie / Regie und Kuration: Transit Productions, Zürich
Theatertechnik: Theapro GmbH, München, D

Visualisierung Zuend, Zürich

Fotos Modell: Modellbau Zaborowsky GmbH, Zürich

Wohnüberbauung Riehenring 120 Basel

Ort Basel

Nutzung Wohnüberbauung mit 180 kostengünstigen Wohnungen,
Wohnungsmix aus 1.5-5.5 Zimmer-Wohnungen,
Erschliessung über Laubengänge,
Erdgeschoss mit Gewerbe/Gastro und einem Kindergarten,
Gemeinschaftsflächen im Erdgeschoss zum Innenhof und auf Dachterrassen,
Untergeschoss mit Quartier- und Anwohnerparking,
Hohe Anforderungen an den Lärmschutz zur Feldbergstrasse und zum Riehenring,
Umsetzung der ReUse und Nachhaltigkeitsziele

Wettbewerb Sept. 2024 – Jan. 2025

Geschossfläche 41‘615 m2

Auslober Wettbewerb Kanton Basel-Stadt

Team GG Annette Gigon, Stefan Thommen, Ivana Beljan, Michèle Favre, Sophie Judson, Cléa Peretti, Marie Krudl (P)

Generalplanung GP Riehenring Gigon Guyer / Drees & Sommer
Gigon Guyer Partner Architekten AG
und Drees & Sommer Schweiz AG, Basel

Landschaftsarchitektur Bischoff Landschaftsarchitektur GmbH, Baden

Bauingenieur WaltGalmarini AG, Zürich

Elektrotechnik Pro Engineering AG, Basel

Haustechnik UNICO Gebäudetechnik AG, Basel

Bauphysik Kopitsis Bauphysik AG, Wohlen

Brandschutz Gruner AG, Basel

Sanitär UNICO Gebäudetechnik AG, Basel

Sprinkler UNICO Gebäudetechnik AG, Basel

Visualisierung Gigon Guyer

Fotos Modell: Modellbau Zaborowsky GmbH, Zürich

Arealentwicklung Rickenstrasse Zürich Seebach – Projekt I

Ort Zürich Seebach

Nutzung 233 Wohnungen, Wohnungsmix aus verschiedenen Wohnformen (Cluster, Maisonette, Stadthäuser, Patio-Wohnungen, Loft Ateliers), Gemeinschaftsräume mit Terrassen, gemeinsame Waschküchen.
Teilweise erschlossen über Laubengänge.
2770 m2 Gewerbe, Tiefgarage mit 100 Parkplätzen.
Wohngeschosse mit Holzstützen und Brettsperrholz-Elementen.
Zur Erdbebensicherheit mittige Korridorwände und Kerne aus Co2 optimiertem Ortbeton.
Vertikale Begrünungen und Photovoltaik auf dem Dach.

Wettbewerb Juni – Dez. 2024, Projekt I Sept. 2024

Auslober Wettbewerb F. Aeschbach AG, Zürich
vertreten durch Topik Partner AG, Zürich

Team GG Mike Guyer, Stefan Thommen, Pauline Golüke, Elena Hofbeck, Maurizio Mätzler, Felix Justinger (P)

Baumanagement HSSP AG, Zürich

Landschaftsarchitektur Lars Ruge Landschaften GmbH, Zürich

Bauingenieur ZPF Ingenieure AG, Basel

Elektrotechnik Eicher+Pauli AG, Bern

Arealentwicklung Rickenstrasse Zürich Seebach – Projekt II

Ort Zürich Seebach

Nutzung 216 Wohnungen, Wohnungsmix 1,5–4,5 Zimmer-Wohnungen, Gemeinschaftsräume mit Terrassen, gemeinsame Waschküchen,
3000 m2 Gewerbe, ReUse-Pavillon mit Kiosk, Tiefgarage mit 100 Parkplätzen.
Wohngeschosse als modularer Holzbau aus Brettsperrholz-Elementen mit geringen Spannweiten (3,5-5,0 m), Sockel aus CO2 optimiertem Recycling-Beton, Photovoltaik auf dem Dach.

Wettbewerb Juni – Dez. 2024

Auslober Wettbewerb F. Aeschbach AG, Zürich
vertreten durch Topik Partner AG, Zürich

Team GG Mike Guyer, Stefan Thommen (Teamleitung), Pauline Golüke, Elena Hofbeck, Maurizio Mätzler, Felix Justinger (P)

Baumanagement HSSP AG, Zürich

Landschaftsarchitektur Lars Ruge Landschaften GmbH, Zürich

Bauingenieur ZPF Ingenieure AG, Basel

Elektrotechnik Eicher+Pauli AG, Bern

Visualisierung Zuend, Zürich

Fotos Modell: Modellbau Zaborowsky GmbH, Zürich

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