Besucherzentrum des Museums Kalkriese

Der Neubau des Besucherzentrums wurde dem Archäologischen Museum und Park Kalkriese ergänzt und markiert nun dessen Zugang. Im Erdgeschoss liegen Funktionen des Eingangsbereiches mit Museumsshop und Kindermuseum. Der Saal im Obergeschoss ist multifunktional nutzbar, er kann als zusätzliche grosse Ausstellungsfläche dienen oder, durch mobile Trennwände in kleinere Räume unterteilt, als Sitzungs- und Tagungsort. Dazu bietet der Raum durch grossformatige Fensteröffnungen zu beiden Seiten Ausblicke ins Freie.

Das Gebäude ist allseitig mit einem Verblendmauerwerk aus Backstein verkleidet. Das bestehende Gehöft und der Neubau verbinden sich über die Materialität der Fassaden zu einem schlüssigen Ensemble und bilden durch ihre Anordnung einen gefassten Aussenraum.

Ort Osnabrück, Deutschland

Nutzung Zugangsgebäude zum archäologischen Museumspark Kalkriese: Eingangsfoyer, Museumsshop, Kindermuseum, Ausstellungsraum flexible Nutzung für Veranstaltungen und Seminare mit 7 abtrennbaren Räumen, Lagerflächen, Cateringküche

Wettbewerb 2005, 1. Preis

Planung/Ausführung 2006–2009

Bauherrschaft Varusschlacht im Osnabrücker Land gGmbH
Museum und Park Kalkriese, Deutschland

Geschossfläche 1‘778 m2

Team G/G Planung/Ausführung: Michael Winklmann (Teamleitung), Christoph Justies (Projektleitung)
Wettbewerb: Volker Mencke

Statik Wettbewerb: Dr. Lüchinger + Meyer Bauingenieure AG, Zürich
Planung/Ausführung: pbr Planungsbüro Rohling AG, Osnabrück, Deutschland

Elektrotechnik Jacobi + Richter Elektro- und Fördertechnik, Osnabrück, Deutschland

Haustechnik pbr Planungsbüro Rohling AG, Osnabrück, Deutschland

Bauphysik Ingenieurbüro für angewandte Bauphysik, Osnabrück, Deutschland

Ausstellungsarchitektur neo.studio, Berlin, Deutschland

Fotos © Klemens Ortmeyer

Auszeichnung BDA-Preis Niedersachsen, Landesverband des Bundes Deutscher Architekten, 2003
Deutscher Stahlbaupreis, 2002