Wohnüberbauung Wallisellen

Ort Wallisellen

Nutzung Wohnüberbauung

Wettbewerb Planungstudie: 1997
Überbauungskonzept mit: Burkhalter + Sumi, Haerle + Hubacher, Bearth + Deplazes, Grego + Smolenicky, J. Steib, Morger + Degelo

Auslober Wettbewerb Streich AG, Brüttisellen und Wüest & Partner, Zürich

Wohnüberbauung Hohenbühl

Die Bebauung des östlichen Teils der privaten Parkanlage Hohenbühl, an bevorzugter Lage mitten in der Stadt, soll in analoger Weise geschehen wie es die beiden bestehenden Villen ,zum Felsen’ und ,hintere Falkenburg’ vorführen;  jeweils an den Rändern des privaten Parkes positioniert, ‘begrenzen’ sie  den Park in ihrer Mitte.

Bezüglich seiner Volumetrie sucht das Projekt hingegen – entsprechend der Nutzung als Miet- oder Eigentumswohnungsbau – nicht den Typus der Stadtvilla zu multiplizieren, sondern fasst die Wohneinheiten in einem grosszügigen Baukörper zusammen – ähnlich den Nachbarbauten von Häfeli und Moser, mit denen es, an derselben Strasse gelegen, ein Ensemble bildet.

Das Bauvolumen ist parallel zur Zufahrtsstrasse positioniert. Der westliche Gebäudeteil ist am  Ende der Strasse in den Park zurückversetzt. Der Baukörper veranschaulicht auf diese Weise die künftigen Besitzverhältnisse der Bebauung mit einem Drittel Mietwohnungen und zwei Dritteln Eigentumswohnungen. Die Hauptzugänge zu den Häusern erfolgen über breite Treppen von der Strasse her – ein Charakteristikum des bürgerlichen Hauses – während ein verschlungener, schmalerer Weg vom Zeltweg her den zweiten Zugang zur Bebauung bildet. Die bestehende, dichtere Baumbepflanzung im Norden und die lockerere, vorgartenmässige gegen Süden tragen den Belichtungsbedürfnissen des Hauses Rechnung.

Die Wohnungen sind entsprechend der exklusiven Lage sehr grosszügig. Das Augenmerk des Entwurfs liegt insbesondere auf den Wohn-Essbereichen der Wohnungen. Die mittleren Wohnungstypen verfügen über einen Wohnraum, der sich über die gesamte Gebäudetiefe ausdehnt und somit Aussicht auf den südlichen und den nördlichen Parkteil gewährt. Die Wohnbereiche der Wohnungen an den Gebäudeenden sind vorwiegend gegen Süden orientiert,  zusätzlich aber übereck belichtet und könnten nach Bedarf auch noch auf die nordöstlichen Zimmer ausgedehnt werden. Der gedeckte Aussensitzplatz ist über grosse Schiebetüren direkt vom Wohnzimmer sowie auch von der Küche aus zugänglich - diese seitliche Anordnung des Aussenbereiches vor der Küche vermeidet die permanente Verschattung des Wohnbereichs.

Unterschiedlich grosse Fenster drücken nuanciert die Verschiedenartigkeit der dahinter liegenden Nutzung aus und rhythmisieren die Fassade. Fensterrahmen aus Baubronze und eine beige-braun-farbene Fassade - als fein sandgestrahlter Sichtbeton oder als traditioneller Quarzsand-Feldspat-Kratzputz materialisiert - sollen gegen aussen jene moderate Gediegenheit wiedergeben, die den repräsentativen Bauten der Stadt Zürich seit jeher eigen war.

Ort Zürich

Nutzung Wohnüberbauung

Wettbewerb 1997

Auslober Wettbewerb Hardturm Immobilien, Zürich

Team GG Markus Lüscher

Landschaftsarchitektur Kienast, Vogt & Partner, Dieter Kienast, Zürich

Kunstmuseum Vaduz

Ort Vaduz, Liechtenstein

Nutzung Kunstmuseum

Wettbewerb 1997

Auslober Wettbewerb Stiftung zur Errichtung eines Kunstmuseums, Vaduz, Liechtenstein

Team GG Roberto Azzola, Markus Lüscher

Bauingenieur Branger + Conzett, Chur

Kunstmuseum Linz

Ort Linz, Österreich

Nutzung Kunstmuseum

Wettbewerb 1998

Auslober Wettbewerb Stadt Linz, Österreich

Team GG Michael Widrig

Werkhof und Feuerwehrgebäude

Ort Olten

Nutzung Feuerwehr und Werkhof

Wettbewerb 1998

Auslober Wettbewerb Stadt Olten

Team GG Thomas Kurz, Simone Reiter, Christian Meyer

Museum of World Culture

Ort Göteborg, Schweden

Nutzung Museum

Wettbewerb 1998

Auslober Wettbewerb Stadt Göteborg, Schweden

Team GG Markus Lüscher

Alfried-Krupp-Haus

Ort Greifswald, Deutschland

Nutzung Institut

Wettbewerb 1999

Auslober Wettbewerb Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Deutschland

Team GG Pascal Müller

Museum für Kunst und Design

Ort Ingolstadt, Deutschland

Nutzung Museum

Wettbewerb 2000

Auslober Wettbewerb Stadt Ingolstadt, Deutschland

Team GG Caspar Bresch, Christof Bhend, Michael Bösch, Anna Hotz

Expo-Pavillon 2002

Ort Yverdon-les-Bains

Nutzung Expopavillon mit Aussichtsplattform

Beauftragung 2000

Planung/Ausführung 2000–2001 (nicht realisiert)

Bauherrschaft SAirGroup, Zürich

Team GG Markus Seiler, Eva Geering, Pieter Rabijns

Bauingenieur Dr. Lüchinger + Meyer, Zürich

Ausstellungsarchitektur Fabritastika, Peter Sauter, Brüttisellen

Rotkreuz-Areal

Ort Zürich-Fluntern

Nutzung Schule, Büro, Wohnen

Wettbewerb 2000

Team GG Christof Bhend, Caspar Bresch, Markus Seiler

Landschaftsarchitektur Zulauf, Seippel, Schweingruber, Baden

Bauingenieur Dr. Lüchinger + Meyer, Zürich