Die Kantonsschule Rotkreuz wird durch die zentrale Lage direkt am Bahnhof Rotkreuz zu einem wichtigen Treffpunkt und stärkt zusammen mit den Entwicklungen im Bahnhof Süd, dem Zentrum Dorfmatt und der Hochschule Luzern das Ortszentrum von Rotkreuz.
Das Volumen reagiert mit einem höheren Kopfbau zum Zentrum Rotkreuz und mit einem niedrigeren Flügelbau zur Sportanlage. Ein grosszügiger Vorplatz zieht sich um das Gebäude und bildet so einen Übergang zum Sportareal und zu den ostseitig gelegenen Aussenbereichen der Schule, die sich über eine Aussentreppe zu einer grossen Dachterrasse mit begrünter Pergola erweitern. Entlang der West- und Südfassade vermitteln Arkaden zwischen den Innen- und Aussenbereichen.
Der Neubau für 44 Schulklassen bietet flexibel anpassbare Räume und offene Zonen für die Anwendung neuer kooperativer und fachübergreifender Lernmethoden. Der Kopfbau enthält die öffentlichen Räume wie Aula, Mediothek und die vierteiligen Sporthallen, während im Flügelbau vor allem die allgemeinen Unterrichtsräume untergebracht sind.
Das Schulgebäude wird durch ein grosses, öffentliches Atrium im Kopfbau und mehrere kleinere Atrien im Längsbau, um die die einzelnen Lerncluster angeordnet sind, geprägt. Die Holzhybrid-Bauweise bleibt sichtbar und bestimmt den Charakter der Innenräume.
Die Fassade ist dreiseitig mit PV-Elementen ausgestattet, während die Nordseite durch erdgebundene Kletterpflanzen vertikal begrünt wird.
Neubau Kantonsschule Rotkreuz