Ein zweigeschossiges Gebäudes für die Werke des Künstlers Pierre André Ferrand.
Lager- und Abstellflächen im Erdgeschoss; Archiv-, Werkstatt- sowie Ausstellungsflächen im Obergeschoss.
Projektkategorie: Studien/Wettbewerbe
Zentrum für Zahnmedizin
Erweiterung der Sammlung Espace de l’Art Concret, Phase 3
Maag-Tower (heute: Prime Tower)
Ersatzneubau Hangenmoos
Wohnüberbauung Labitzke Areal
Das Quartier des ehemaligen Industrieareals Labitzke, auf dem bis Anfang der 1990er Jahre Farben hergestellt wurden, erfährt momentan einen dynamischen Verdichtungsprozess. Auf dem ein Hektar grossen Grundstück in Zürich-Altstetten sind 277 Mietwohnungen mit Gewerberäumen, Büros und Kindertagesstätte geplant.
Die acht unterschiedlich grossen und hohen Gebäude mäandern zwischen den Nachbarparzellen von der viel befahrenen Hohlstrasse zur ruhigen Albulastrasse. Durch die versetzte Anordnung der Kubaturen entstehen gefasste Aussenräume, die je nach Lage und Gestaltung ihren eigenen Charakter haben. Durchgänge verbinden die Plätze miteinander und erschliessen das Areal fussläufig. Die ehemalige atmosphärische Qualität der heterogenen Gewerbebauten wird in neuer Form fortbestehen.
Am westlichen und östlichen Zugang markieren zwei Turmhäuser mit 15 und 21 Geschossen den Beginn und das Ende der Überbauung. Ebenerdig an den Strassen und äusseren Plätzen liegen Läden, Gewerberäume und eine Kindertagesstätte. Vierzig verschiedene Appartement-Typen wurden für eine vielfältige Bewohnerschaft entwickelt, von der grosszügigen 4.5-Zimmer Wohnung über einfache Studios bis zur Atelierwohnung mit kleinem Garten.
Vertikale und horizontale Lisenen sowie leicht zurückgesetzte Brüstungen bilden eine tektonische Struktur über alle Fassaden und vereint die verschiedenen Baukörper zu einer Grossform.
Neubau und Umbau Kunstmuseum Basel
Kultur- und Werkzentrum Schauspielhaus
Wohnüberbauung Wallisellen
Wohnüberbauung Hohenbühl
Die Bebauung des östlichen Teils der privaten Parkanlage Hohenbühl, an bevorzugter Lage mitten in der Stadt, soll in analoger Weise geschehen wie es die beiden bestehenden Villen ,zum Felsen’ und ,hintere Falkenburg’ vorführen; jeweils an den Rändern des privaten Parkes positioniert, ‘begrenzen’ sie den Park in ihrer Mitte.
Bezüglich seiner Volumetrie sucht das Projekt hingegen – entsprechend der Nutzung als Miet- oder Eigentumswohnungsbau – nicht den Typus der Stadtvilla zu multiplizieren, sondern fasst die Wohneinheiten in einem grosszügigen Baukörper zusammen – ähnlich den Nachbarbauten von Häfeli und Moser, mit denen es, an derselben Strasse gelegen, ein Ensemble bildet.
Das Bauvolumen ist parallel zur Zufahrtsstrasse positioniert. Der westliche Gebäudeteil ist am Ende der Strasse in den Park zurückversetzt. Der Baukörper veranschaulicht auf diese Weise die künftigen Besitzverhältnisse der Bebauung mit einem Drittel Mietwohnungen und zwei Dritteln Eigentumswohnungen. Die Hauptzugänge zu den Häusern erfolgen über breite Treppen von der Strasse her – ein Charakteristikum des bürgerlichen Hauses – während ein verschlungener, schmalerer Weg vom Zeltweg her den zweiten Zugang zur Bebauung bildet. Die bestehende, dichtere Baumbepflanzung im Norden und die lockerere, vorgartenmässige gegen Süden tragen den Belichtungsbedürfnissen des Hauses Rechnung.
Die Wohnungen sind entsprechend der exklusiven Lage sehr grosszügig. Das Augenmerk des Entwurfs liegt insbesondere auf den Wohn-Essbereichen der Wohnungen. Die mittleren Wohnungstypen verfügen über einen Wohnraum, der sich über die gesamte Gebäudetiefe ausdehnt und somit Aussicht auf den südlichen und den nördlichen Parkteil gewährt. Die Wohnbereiche der Wohnungen an den Gebäudeenden sind vorwiegend gegen Süden orientiert, zusätzlich aber übereck belichtet und könnten nach Bedarf auch noch auf die nordöstlichen Zimmer ausgedehnt werden. Der gedeckte Aussensitzplatz ist über grosse Schiebetüren direkt vom Wohnzimmer sowie auch von der Küche aus zugänglich - diese seitliche Anordnung des Aussenbereiches vor der Küche vermeidet die permanente Verschattung des Wohnbereichs.
Unterschiedlich grosse Fenster drücken nuanciert die Verschiedenartigkeit der dahinter liegenden Nutzung aus und rhythmisieren die Fassade. Fensterrahmen aus Baubronze und eine beige-braun-farbene Fassade - als fein sandgestrahlter Sichtbeton oder als traditioneller Quarzsand-Feldspat-Kratzputz materialisiert - sollen gegen aussen jene moderate Gediegenheit wiedergeben, die den repräsentativen Bauten der Stadt Zürich seit jeher eigen war.