Depot und Atelier für einen Künstler

Ein zweigeschossiges Gebäudes für die Werke des Künstlers Pierre André Ferrand.
Lager- und Abstellflächen im Erdgeschoss; Archiv-, Werkstatt- sowie Ausstellungsflächen im Obergeschoss.

Ort Lully

Nutzung Atelier, Lagerhalle

Studie 2016 (nicht realisiert)

Bauherrschaft Pierre André Ferrand

Geschossfläche 150 m2

Team GG Annette Gigon, Damien Andenmatten

Zentrum für Zahnmedizin

Ort Zürich

Nutzung Zentrum für Zahnmedizin (Dienstleistung in 6 verschiedenen Kliniken, Forschung, Lehre Studiengang Zahnmedizin)

Wettbewerb 2020

Geschossfläche 29‘924 m2

Auslober Wettbewerb Baudirektion Kanton Zürich

Team GG Annette Gigon, Stefan Thommen, Ivana Beljan, Dylan Kreuzer

Landschaftsarchitektur Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH, Zürich

Kosten/Terminplanung Ghisleni Partner AG, Zürich

Bauingenieur Dr. Lüchinger + Meyer Bauingenieure AG, Zürich

Elektrotechnik HKG Engineering AG, Schlieren

Haustechnik Waldhauser + Hermann AG, Münchenstein

Bauphysik BAKUS Bauphysik & Akustik GmbH, Zürich

Sanitär GRP Ingenieure AG, Rotkreuz

Maag-Tower (heute: Prime Tower)

Ort Zürich

Nutzung Bürohochhaus mit 36 Geschossen, 126 m Höhe, Eingangshalle, Bankfiliale, Gastronomie, Büroräumlichkeiten unterschiedlicher Typologien, Konferenzbereich und Restaurant in den obersten Geschossen

Wettbewerb 2004, 1. Preis

Planung/Ausführung 2004–2011

Bauherrschaft Swiss Prime Site AG, Olten
Bauherrenvertretung: Perolini Baumanagement AG, Zürich

Team GG Annette Gigon, Mike Guyer, Stefan Thommen

Totalunternehmung ARGE Prime Tower
Losinger Construction AG und Karl Steiner, Zürich

Landschaftsarchitektur Schweingruber Zulauf Landschaftsarchitekten, Zürich

Kosten/Terminplanung Bauprojekt /TU-Submission: b+p baurealisation ag, Zürich

Bauingenieur Dr. Schwartz Consulting AG, Zug

Lüftung Waldhauser AG, Münchenstein

Fassadenplanung gkp fassadentechnik ag, Aadorf

Möblierung Gigon / Guyer Architekten mit Studio Hannes Wettstein, Zürich

Kunst am Bau Adrian Schiess, Zürich und Mouans-Sartoux, Frankreich
Harald F. Müller, Öhningen, Deutschland

Ersatzneubau Hangenmoos

Ort Wädenswil

Nutzung 300 Mietwohnungen

Wettbewerb 2-phasig, 2014, 1. Preis

Planung/Ausführung 2015–2021/ 2023

Bauherrschaft Hangenmoos AG, Wädenswil

Geschossfläche 64‘289 m2

Team GG Mike Guyer, Stefan Thommen (Teamleitung), Rodrigo Jorge, Andy Gratwohl, Leyla Ilman
Überarbeitung Wettbewerb: Mike Guyer, Stefan Thommen (Teamleitung), Thomas Möckel, Leyla Ilman, Christoph Dober, Milica Vrbaski

Landschaftsarchitektur Studio Vulkan Landschaftsarchitektur GmbH, Zürich

Bauingenieur WaltGalmarini AG, Zürich

Wohnüberbauung Labitzke Areal

Das Quartier des ehemaligen Industrieareals Labitzke, auf dem bis Anfang der 1990er Jahre Farben hergestellt wurden, erfährt momentan einen dynamischen Verdichtungsprozess. Auf dem ein Hektar grossen Grundstück in Zürich-Altstetten sind 277 Mietwohnungen mit Gewerberäumen, Büros und Kindertagesstätte geplant.

Die acht unterschiedlich grossen und hohen Gebäude mäandern zwischen den Nachbarparzellen von der viel befahrenen Hohlstrasse zur ruhigen Albulastrasse. Durch die versetzte Anordnung der Kubaturen entstehen gefasste Aussenräume, die je nach Lage und Gestaltung ihren eigenen Charakter haben. Durchgänge verbinden die Plätze miteinander und erschliessen das Areal fussläufig. Die ehemalige atmosphärische Qualität der heterogenen Gewerbebauten wird in neuer Form fortbestehen.

Am westlichen und östlichen Zugang markieren zwei Turmhäuser mit 15 und 21 Geschossen den Beginn und das Ende der Überbauung. Ebenerdig an den Strassen und äusseren Plätzen liegen Läden, Gewerberäume und eine Kindertagesstätte. Vierzig verschiedene Appartement-Typen wurden für eine vielfältige Bewohnerschaft entwickelt, von der grosszügigen 4.5-Zimmer Wohnung über einfache Studios bis zur Atelierwohnung mit kleinem Garten.

Vertikale und horizontale Lisenen sowie leicht zurückgesetzte Brüstungen bilden eine tektonische Struktur über alle Fassaden und vereint die verschiedenen Baukörper zu einer Grossform.

Ort Zürich Altstetten

Nutzung 8 Gebäude, 4–19 Stockwerke mit zwei Wohntürmen: 46 m und 64 m Höhe, 7 Höfe, 277 Wohnungen, 17 Gewerbeflächen im Erdgeschoss: Bistro, Kindertagesstätte, Büros, Läden, Boarding House (H6), 123 PKW-Stellplätze, davon 20 für Besucher, 1 Carsharing-Stellplatz, 670 Velo-, 11 Motorradstellplätze; davon in der Tiefgarage: PKW-Stellplätze, 169 Velostellplätze, 11 Motorradstellplätze

Wettbewerb 2013, 1. Preis

Planung/Ausführung 2013–2018

Bauherrschaft Mobimo AG, Küsnacht

Geschossfläche 39'986 m2

Team GG Mike Guyer, Stefan Thommen, Christoph Dober, Leyla Illman

Totalunternehmung Implenia Schweiz AG, Dietlikon

Landschaftsarchitektur Schmid Landschaftsarchitekten GmbH, Zürich

Bauingenieur Dr. Lüchinger + Meyer Bauingenieure AG, Zürich

Elektrotechnik HKG Engineering AG, Schlieren

Haustechnik PB P. Berchtold Dipl. Ing. HTL/HLK, Sarnen

Bauphysik BAKUS Bauphysik & Akustik GmbH, Zürich

Brandschutz Hautle Anderegg + Partner AG, Bern

Fassadenplanung Aeplan, Eschelbach Metallbauplanung GmbH, Wikon

Farbgestaltung Harald F. Müller, Öhningen, Deutschland

 

Neubau und Umbau Kunstmuseum Basel

Ort Basel

Nutzung Neubau und Umbau Museum

Wettbewerb 2001, 1. Preis (Neubau und Umbau)

Planung/Ausführung 2001–2007 (Umbau Kunstmuseum und Bibliothek Laurenzbau)

Bauherrschaft Hochbau- und Planungsamt, Hauptabteilung Hochbau
Baudepartement des Kantons Basel-Stadt

Geschossfläche 6'500 m2

Team GG Barbara Schlauri, Sergej Klammer, Christof Bhend

Bauingenieur Rapp Infra AG, Basel

Elektrotechnik Elektrizität AG, Basel

Haustechnik Aicher, De Martin, Zweng AG, Luzern

Möblierung Annette Gigon / Mike Guyer Architekten, Zürich
mit Hannes Wettstein, Zürich

Kultur- und Werkzentrum Schauspielhaus

Ort Zürich

Nutzung Kultur- und Werkzentrum

Wettbewerb 1996

Auslober Wettbewerb Neue Schauspielhaus AG, Zürich

Team GG Urs Birchmeier, Raphael Frei, Lorenz Baumann

Kosten/Terminplanung Tillyard AG Bovis, Zürich

Bauingenieur Branger + Conzett, Chur

Haustechnik Th. Baumgartner, Dübendorf

Bauphysik Moritz Zimmermann, Solothurn

Akustik Bächli AG, Baden

Weitere Grafik: Trix Wetter, Zürich

Wohnüberbauung Wallisellen

Ort Wallisellen

Nutzung Wohnüberbauung

Wettbewerb Planungstudie: 1997
Überbauungskonzept mit: Burkhalter + Sumi, Haerle + Hubacher, Bearth + Deplazes, Grego + Smolenicky, J. Steib, Morger + Degelo

Auslober Wettbewerb Streich AG, Brüttisellen und Wüest & Partner, Zürich

Wohnüberbauung Hohenbühl

Die Bebauung des östlichen Teils der privaten Parkanlage Hohenbühl, an bevorzugter Lage mitten in der Stadt, soll in analoger Weise geschehen wie es die beiden bestehenden Villen ,zum Felsen’ und ,hintere Falkenburg’ vorführen;  jeweils an den Rändern des privaten Parkes positioniert, ‘begrenzen’ sie  den Park in ihrer Mitte.

Bezüglich seiner Volumetrie sucht das Projekt hingegen – entsprechend der Nutzung als Miet- oder Eigentumswohnungsbau – nicht den Typus der Stadtvilla zu multiplizieren, sondern fasst die Wohneinheiten in einem grosszügigen Baukörper zusammen – ähnlich den Nachbarbauten von Häfeli und Moser, mit denen es, an derselben Strasse gelegen, ein Ensemble bildet.

Das Bauvolumen ist parallel zur Zufahrtsstrasse positioniert. Der westliche Gebäudeteil ist am  Ende der Strasse in den Park zurückversetzt. Der Baukörper veranschaulicht auf diese Weise die künftigen Besitzverhältnisse der Bebauung mit einem Drittel Mietwohnungen und zwei Dritteln Eigentumswohnungen. Die Hauptzugänge zu den Häusern erfolgen über breite Treppen von der Strasse her – ein Charakteristikum des bürgerlichen Hauses – während ein verschlungener, schmalerer Weg vom Zeltweg her den zweiten Zugang zur Bebauung bildet. Die bestehende, dichtere Baumbepflanzung im Norden und die lockerere, vorgartenmässige gegen Süden tragen den Belichtungsbedürfnissen des Hauses Rechnung.

Die Wohnungen sind entsprechend der exklusiven Lage sehr grosszügig. Das Augenmerk des Entwurfs liegt insbesondere auf den Wohn-Essbereichen der Wohnungen. Die mittleren Wohnungstypen verfügen über einen Wohnraum, der sich über die gesamte Gebäudetiefe ausdehnt und somit Aussicht auf den südlichen und den nördlichen Parkteil gewährt. Die Wohnbereiche der Wohnungen an den Gebäudeenden sind vorwiegend gegen Süden orientiert,  zusätzlich aber übereck belichtet und könnten nach Bedarf auch noch auf die nordöstlichen Zimmer ausgedehnt werden. Der gedeckte Aussensitzplatz ist über grosse Schiebetüren direkt vom Wohnzimmer sowie auch von der Küche aus zugänglich - diese seitliche Anordnung des Aussenbereiches vor der Küche vermeidet die permanente Verschattung des Wohnbereichs.

Unterschiedlich grosse Fenster drücken nuanciert die Verschiedenartigkeit der dahinter liegenden Nutzung aus und rhythmisieren die Fassade. Fensterrahmen aus Baubronze und eine beige-braun-farbene Fassade - als fein sandgestrahlter Sichtbeton oder als traditioneller Quarzsand-Feldspat-Kratzputz materialisiert - sollen gegen aussen jene moderate Gediegenheit wiedergeben, die den repräsentativen Bauten der Stadt Zürich seit jeher eigen war.

Ort Zürich

Nutzung Wohnüberbauung

Wettbewerb 1997

Auslober Wettbewerb Hardturm Immobilien, Zürich

Team GG Markus Lüscher

Landschaftsarchitektur Kienast, Vogt & Partner, Dieter Kienast, Zürich