Wohnüberbauung Neumünsterallee

Der Baukörper bildet zur Strassenkreuzung Neumünsterallee/Signaustrasse ein winkelförmiges Volumen und schafft so im Südosten einen sonnigen Gartenraum. Die drei versetzt angeordneten Einschnitte im Volumen bilden peripher liegende Lichthöfe aus und verleihen dem Baukörper eine mäandernde Form, die Innen- und Aussenraum miteinander verklammert. Einer der Einschnitte ist zur Morgensonne und zum Gartenraum orientiert, einer zur Mittagssonne und Richtung Platanenallee, der dritte schliesslich zur Abendsonne und zu den gegenüberliegenden Villengärten. Brückenartig gespannte Terrassenplatten umfassen die Einschnitte, betonen das Hauptvolumen und ermöglichen gleichzeitig Blicke in die Tiefe des Gebäudes. Durch diese offenen «Terrassenbrücken» sind die Lichthöfe mit Abmessungen von zirka 7,50 x 8,50 Meter nicht nur von oben, sondern auch von der Seite belichtet.

Die Wohnungen sind jeweils winkelförmig um die Lichthöfe gelegt, welche dadurch auch als optische Ausweitungen der Wohnungen fungieren. In den drei Hauptgeschossen sind dem Ost- und Westhof je eine 5,5-Zimmer-Wohnung, dem Südhof zwei 4,5-Zimmer-Wohnungen, im Attikageschoss dem Osthof eine 4-Zimmer-Wohnung, dem Westhof eine 2,5-Zimmer-Wohnung und dem Südhof eine 7-Zimmer-Wohnung zugeordnet.

Die Lichthöfe erlauben es, die grosse Gebäudetiefe auszunutzen und alle Wohnräume sowie die Küchen und die grossen Bäder mit natürlichem Licht zu versorgen. Eine grosszügige Diele bildet das Zentrum jeder Wohnung. Seitlich vom Hof aus belichtet, vermittelt sie zwischen der Abfolge privater Schlafräume und dem Wohnzimmer. Ihr ist keine spezifische Nutzung zugeschrieben, sie kann als Esszimmer oder Arbeitsraum genutzt werden oder den Kindern Platz zum Spielen bieten. Das Wohnzimmer öffnet sich zur seitlichen Terrasse sowie nach aussen und steht in direktem Kontakt zur Küche, die sich ebenfalls zum Hof orientiert. Man betritt das Gebäude im abgesenkten Erdgeschoss über die Treppe oder die Rampe und gelangt durch eine grosszügige Halle, die über den mittleren Hof belichtet wird, zu den beiden Erschliessungskernen. An der Halle sind überdies direkt zugängliche Ateliers angeordnet, die als Büro- oder Hobbyräume gemietet werden können.

Betonwände und -platten bilden die Tragstruktur des Gebäudes. Holzmetallfenster, eine durchgehend 20 Zentimeter starke Wärmedämmung und ein feiner Putz auf einer hinterlüfteten Plattenverkleidung bilden die Gebäudehülle, die dem Minergie-Standard gerecht wird.

In Zusammenarbeit mit dem Künstler Adrian Schiess wurden die Oberflächen in den Höfen mittels eines silbrig schimmernden Anstrichs ‚lichtführend‘ gestaltet, während für die äusseren Fassaden ein dunklerer Grauton festgelegt wurde. Ein leuchtender, kupferfarbener Anstrich im Eingangsbereich und hochglänzende Perlmuttfarben für die Schrankfronten in den Wohnungen verfeinern und vertiefen das Spektrum changierender, «lichttragender» Farben im Inneren. Ein Wasserbassin auf dem Grund des mittleren Lichthofs reflektiert das Himmelslicht und prägt die Stimmung des Eingangsbereichs. In den übrigen Lichthöfen wurden hochgewachsene, feinblättrige Eschen gepflanzt. Die Gartengestaltung besteht aus leicht abgestuften Ebenen mit unterschiedlichen Bepflanzungen. Bodendeckende immergrüne Pflanzen und einzelne Strauchgruppen bilden zusammen mit der geschützten Gartensockelmauer und dem schmiedeisernen Zaun den traditionellen Vorgartenbereich. Im südöstlichen Gartenraum, dem Aufenthaltsort von Kindern und Erwachsenen, sind Baumgruppen in die grüne Wiesenfläche gesetzt.

Ort Zürich

Nutzung Wohnüberbauung als winkelförmiges Volumen mit Lichthöfen; 15 Mietwohnungen, 2 Ateliers, Tiefgarage

Wettbewerb 2003, 1. Preis

Planung/Ausführung 2004–2007

Bauherrschaft Personalvorsorgestiftung der SV Group, Dübendorf
Bauherrenvertreter: Daniel Nyfeler

Geschossfläche 4‘799 m2

Team GG Markus Lüscher

Generalunternehmung Karl Steiner AG, Zürich

Landschaftsarchitektur Schweingruber Zulauf Landschaftsarchiteken, Zürich

Bauingenieur Dr. Lüchinger + Meyer Bauingenieure AG, Zürich

Elektrotechnik Elkom Partner AG, Chur

Haustechnik 3-Plan Haustechnik AG, Winterthur

Bauphysik Bakus Bauphysik und Akustik GmbH, Zürich

Signaletik Trix Wetter, Zürich

Farbgestaltung Adrian Schiess, Zürich und Mouans Sartoux, Frankreich

Bahnhof Baar mit Läden, Büros und Wohnungen

Die neue Bebauung schliesst den Bahnhofplatz gegen den nördlichen Geleiseraum und setzt der heterogenen Struktur im Süden einfache Volumen gegenüber. Eine Reihung von länglichen Baukörpern – verbunden durch ein gemeinsames Dach – fassen den Bahnhofplatz zu einem klar gegliederten städtischen Aussenraum.

Ausgehend von der grossen, verbindenden Überdachung des Abgangs in die Personenunterführung und der Längsausrichtung der Volumen, bestimmt die Stapelung der unterschiedlich geschnittenen, horizontalen Platten und die umlaufenden Brüstungsbänder aus vorfabrizierten Betonelementen den Ausdruck des Gebäudes. Die umlaufenden Bänder vereinen Gebäude und Überdachung, während die wechselnden Rhythmen der Einfüllungen zwischen den Bändern die verschiedenen Nutzungen widerspiegeln. Die vorfabrizierten Betonelemente des Perrondachs bei Hauptgebäuden und Platz sind mit orangebraunen Eisenoxydpigmenten eingefärbt, in Anlehnung an die Geleisefeldpatina. Die Farbgestaltung wurde in Zusammenarbeit mit dem Künstler Adrian Schiess entwickelt.

 

Ort Baar

Nutzung Bebauung Bahnhof-Areal mit gemischter Nutzung: Bahnreise-Infrastruktur, Ladenflächen, Büros, Wohnungen, Tiefgarage

Wettbewerb 2004, 1. Preis

Planung/Ausführung 2004–2008

Bauherrschaft Gesamtanlage: Migros-Pensionskasse, Zürich
Platzgestaltung: Einwohnergemeinde Baar
Bahnreiseanlagen: SBB Schweizerische Bundesbahnen, Luzern

Geschossfläche 6`500 m2 (Geschossfläche oberirdisch nach PBG Kt. ZG)

Team GG Mathias Brühlmann, Ulrike Horn

Totalunternehmung Halter Generalunternehmung AG, Zürich

Landschaftsarchitektur Vetsch Nipkow Partner, Landschaftsarchitekten AG, Zürich

Bauingenieur ARP André Rotzetter + Partner AG, Baar

Elektrotechnik Mosimann & Partner AG, Affoltern am Albis

Haustechnik Hans Abicht AG, Zug

Bauphysik Wichser Akustik & Bauphysik AG, Zürich

Signaletik Peter Spalinger, Atelier für Gestaltung, Bremgarten

Farbgestaltung Adrian Schiess, Zürich und Mouans-Sartoux, Frankreich

Auszeichnungen «Auszeichnung guter Bauten im Kanton Zug 2006–2015» Anerkennung

Wohnüberbauung Erlenhof

In dem ehemaligen Industrieareal am Oberwasserkanal der Limmat in Dietikon gelegen, bildet die Wohnüberbauung eine erste städtische Setzung für das sich entwickelnde Quartier. Drei grosse Bauvolumen sind auf einem gemeinsamen Sockelgeschoss platziert und formen einen zum Wasser hin geöffneten, leicht erhöhten Hof. Polygonale, fünfeckige Gebäudegrundflächen und korrespondierende Giebelfassaden zeichnen die Volumina aus. Der Hof selbst bildet mit den grossen Erlenbäumen das Herz der Anlage und gibt dieser auch den Namen. Hainbuchenhecken säumen die individuellen Privatgärten der Erdgeschosswohnungen und gliedern die gemeinschaftlichen Bereiche. Kurze Treppen führen von hier zur Uferpromenade des Kanals. Baumreihen entlang den umgebenden Strassen vermitteln zwischen Hof- und Strassenräumen; sie bilden einen ersten Schritt zu einer künftigen Gartenstadt. Dies motiviert auch die Farbgebung der Strassenfassaden, die in einem kräftigen Grün gehalten sind und dem Pionierprojekt im noch industriellen Umfeld eine Stimmung und Identität verleihen. Reinweisse Fassaden dagegen machen den Hof zu einem leuchtenden Raum, vor dessen Hintergrund sich die Erlen abzeichnen.

Man betritt die Gebäude entweder direkt von der Strasse oder zwischen den Stützmauern der erhöhten Vorgärten und gelangt über einläufige, belichtete Treppen zum Hof und zu den Wohnungen. Rot gestrichene Treppenuntersichten färben hier das Licht und kontrastieren zwischen der grünen Strassenfront und dem weissen Hofraum.

Den Gebäuden sind verschiedene Grundrisstypen eingeschrieben, differenziert je nach Orientierung und Lage; 85 Wohnungen sind es insgesamt. In Haus 1 gliedern sich die Eigentumswohnungen in einen nach Süden orientierten Wohnbereich mit vorgelagerter Loggia und angrenzender Küche sowie in einen nach Norden gerichteten Zimmerbereich. Haus 2 enthält eine grosse Bandbreite von Mietwohnungen unterschiedlicher Grösse, darunter zwei- und dreiseitig orientierte Wohnungen. In Haus 3 ermöglichen durchgehende Wohnräume mit offenen Küchen und den Aussenräumen die gleichzeitige Orientierung nach Süden und zum Hof. Die leicht geneigten Dächer schaffen überhohe Dachwohnungen. Eingezogene Loggien bieten jeder Wohnung einen geschützten Aussenraum, während maximierte Fensteröffnungen die unterschiedlich tiefen Wohnungen belichten.

Die Wohngebäude sind in Massivbauweise erstellt, mit einer tragenden, aussteifenden Schottenstruktur sowie Flachdecken in Ortbeton. Ihre Fassaden sind mit einer verputzten Aussenwärmedämmung materialisiert, der Sockel besteht aus Sichtbeton. Die leicht geneigten Dachflächen sind extensiv begrünt.

Ort Dietikon

Nutzung 3 Gebäude mit 55 Mietwohnungen, 30 Eigentumswohnungen, 480 m2 Atelierfläche, Tiefgarage

Wettbewerb 2005, 1. Preis

Planung/Ausführung 2006–2009

Bauherrschaft Entwicklung Haus 1, 2, 3: Halter Entwicklungen, Zürich
Bauherrschaft Haus 2 (Mietwohnungen): PV-Promea, Schlieren
Bauherrschaft Haus 1 und 3 (Eigentumswohnungen): Wohnbaugenossenschaft Blumenrain, Zürich
c/o Baumgartner Knobel & Partner, Treuhandgesellschaft

Geschossfläche 18'890 m2

Team GG Matthias Clivio

Totalunternehmung Halter Generalunternehmung, Zürich

Landschaftsarchitektur Schweingruber Zulauf Landschaftsarchitekten, Zürich

Bauingenieur Basler & Hofmann AG, Zürich

Elektrotechnik R+B engineering AG, Zürich

Haustechnik 3-Plan Haustechnik AG, Winterthur

Bauphysik Kopitsis Bauphysik AG, Wohlen

Farbgestaltung Harald F. Müller, Öhningen, Deutschland

Wohnüberbauung Goldschlägi

Das Goldschlägi-Areal befindet sich im Zentrum von Schlieren, unmittelbar neben dem Bahnhof. Das Grundstück grenzt im Norden an ein Eisenbahnfeld, auf der Südseite bildet es eine grüne Vorzone, die als Aussichts- und Zugangsraum für die Wohnungen dient. Die langen, schmalen Wohngebäude verstärken die Ausrichtung der Parzelle parallel zu den Gleisen, lockern diese jedoch durch eine versetzte Anordnung auf. Die gestaffelte Höhenentwicklung variiert zwischen drei und sechs Geschossen. Somit ergibt sich ein gegliedertes Volumen, das differenzierte Aussenräume schafft.

Das städtebauliche Konzept findet in der Entwicklung der einzelnen Wohnungstypen eine Fortsetzung. Die lärmunempfindlichen Räume, das heisst die Erschliessungskerne, Sanitärzellen und Küchen, sind auf der Nordseite, Richtung Gleisfeld, angeordnet. Nach Süden, zum Grünbereich, orientieren sich alle Wohn- und Schlafräume sowie die grosszügigen, auskragenden Balkone. Ihre versetzte Anordnung bietet den Bewohnern ein- bis zweigeschossige überdeckte Aussenbereiche. Die Brüstungen und die Trennelemente bestehen aus farbigen Glaspaneelen, die eine gegenseitige Einsicht verhindern und im Sonnenlicht blau leuchtende Schatten bilden.

105 Wohnungen unterschiedlichen Typs und unterschiedlicher Grösse (2,5-, 3,5- und 4,5-Zimmer) verteilen sich über die Anlage. Alle besitzen einen offenen, beidseitig belichteten Wohn-, Ess- und Küchenraum. Die Küche bildet jeweils mit Bad/Dusche ein Modul, das durch wechselnde Anordnung verschiedene Wohnungstypen generiert.

Zu den Gleisen hin sind die vor- und rückspringenden Fassaden in einem leuchtenden Rot gestrichen. Schwarz gerahmte Fenster von wechselnder Grösse und Teilung – Küchen-, Essbereich-, Badezimmer- und Treppenhausfenster – erzeugen im Zusammenspiel ein rhythmisches Muster. Die Süd- und Stirnseiten der Gebäude sind weiss verputzt, Fensterrahmen und Sonnenschutz sind hier in natureloxiertem Aluminium gehalten.

Flachdecken in Ortbeton bilden mit vorfabrizierten Betonstützen eine klare, regelmässige Baustruktur. Die Aussteifung erfolgt durch die Treppenkerne sowie die Wandscheiben der Stirnfassaden. Das Betonskelett wird durch grosse vorfabrizierte und isolierte Holzelemente geschlossen, die mit einer hinterlüfteten, verputzten Fassadenverkleidung beplankt sind. Die konsequente Skelettbauweise und ein sparsamer Umgang mit tragenden Innenwänden gewährleisten eine hohe Flexibilität in der Grundrissgestaltung.

Ort Schlieren

Nutzung Zwei Gebäude mit gestaffelter Höhenentwicklung (3–6 Geschosse); 105 Mietwohnungen unterschiedlicher Typologien und Grössen (2.5-, 3.5- und 4.5-Zimmer-Wohnungen); lärmunempfindliche Räume Richtung Gleise; Wohn-/ Schlafräume und Balkone zum Grünbereich im Süden; Tiefgarage

Wettbewerb 2005, 1. Preis
in Zusammenarbeit mit Halter Generalunternehmung AG

Planung/Ausführung 2005–2009

Bauherrschaft Migros Pensionskasse Immobilien, Zürich

Geschossfläche 16‘693 m2

Auslober Wettbewerb Schweizerische Bundesbahnen SBB, Zürich

Team GG Gilbert Isermann

Totalunternehmung Halter Generalunternehmung AG, Zürich

Landschaftsarchitektur Rotzler Krebs Partner AG, Landschaftsarchitekten BSLA, Winterthur

Bauingenieur ARP André Rotzetter+Partner AG, Baar

Elektrotechnik R+B engineering AG, Zürich

Bauphysik Raumanzug GmbH, Zürich

Holzbau Josef Kolb AG, Uttwil

Farbgestaltung Harald F. Müller, Öhningen, Deutschland

Wohnhäuser Zollikerstrasse

Majestätische Buchen, Kiefern und Mammutbäume auf dem ehemaligen Villengrundstück waren bestimmend für die Architektur der Ersatzbauten – für deren Lage, Form, Materialisierung und Farbe. Das im Vergleich zum Vorgängerbau wesentlich vergrösserte Bauvolumen ist auf zwei Baukörper aufgeteilt. Mit vielwinklingen Grundrissformen, reduzierten Grundflächen und Auskragungen reagieren sie auf Vorgaben wie Lärmschutz, Abstandsregeln und insbesondere auf die Lage der Baumwurzeln. Dunkelbraun emaillierte Glasplatten der Fassaden reflektieren den Garten kaleidoskopartig und steigern die Präsenz des Grünraums. Den unregelmässigen, polygonalen Umrissformen ist eine orthogonale Raumstruktur eingeschrieben. Dabei entstehen Eigentumswohnungen, die sich sowohl in der Grösse als auch im Charakter stark voneinander unterscheiden. Die Attikawohnungen verfügen über Terrassen, die Wohnungen des ersten und zweiten Obergeschosses über offene und gedeckte Loggien und Erker. Die drei Maisonettes im Erdgeschoss besitzen teils überhohe Wohnräume mit direktem Zugang zum Garten.

 

Ort Zürich

Nutzung Zwei Wohnhäuser, 8 Eigentumswohnungen, 2 Ateliers, Tiefgarage 14 Stellplätze

Wettbewerb 2005, 1. Preis

Planung/Ausführung 2006–2011

Bauherrschaft Stockwerkeigentümerschaft Zollikerstrasse, Zürich

Geschossfläche 2‘896 m2

Team GG Annette Gigon, Monica Knechtle

Bauleitung Agora Baumanagement, Zürich

Totalunternehmung Gross Generalunternehmung AG, Brugg

Landschaftsarchitektur Hager Partner AG, Zürich

Bauingenieur Basler & Hofmann AG, Zürich

Elektrotechnik Ernst Basler + Partner AG, Zürich

Haustechnik Ernst Basler + Partner AG, Zürich

Bauphysik IPA, Energieberatung und Bauphysik, Volketswil

Farbgestaltung mit Pierre André Ferrand, Genf/ La Chaux-de-Fonds

Wohnhäuser Villa Pax

Ort Baden

Nutzung Zwei Wohnhäuser, insgesamt 7 Eigentumswohnungen, Tiefgarage 15 Stellplätze

Wettbewerb 2008, 1. Preis

Planung/Ausführung 2008–2011

Bauherrschaft privat
Bauherrenvertretung: AK Bautreuhand, Zürich

Geschossfläche 2‘275 m2

Team GG Nicolai Rünzi, Ivana Vukoja, Karsten Buchholz

Bauleitung Witzig Architekten, Zürich

Landschaftsarchitektur Balliana Schubert Landschaftsarchitekten AG, Zürich

Bauingenieur MWV Bauingenieure AG, Baden

Elektrotechnik P. Keller + Partner AG, Baden

Haustechnik Nanotech AG, Baden

Bauphysik Mühlebach Akustik + Bauphysik, Wiesendangen

Wohnüberbauung Zellweger-Areal

Das ehemalige Industrieareal Zellweger zeichnet sich durch ausserordentliche landschaftliche Qualitäten aus. Zwei grosse Weiher, die ursprünglich zur Gewinnung von Wasserkraft angelegt worden waren, ein Flusslauf und ein parkartiger alter Baumbestand prägen das Gelände. Das Grundstück wird durch den Zellweger-Weiher und den Aabach begrenzt. Zwei unterschiedlich hohe Wohngebäude werden hier so gesetzt, dass sie jeweils der Platanenallee am Weiher im Norden und dem baumgesäumten Bachverlauf im Südosten folgen. Sie spannen einen L-förmigen Grünraum zwischen sich auf. Dieser Zwischenraum öffnet sich im Westen einem Baumfeld und dem bestehenden hohen Bürogebäude.

Breite Zugangswege führen über den grünen Zwischenraum, der unter sich die Garage birgt, zu den beiden Häusern. Kiefern sind als Baumskulpturen auf die sanft modellierte Rasenfläche gesetzt. Die privaten Vorgärten im Erdgeschoss werden mit Fichtenholzlamellen vom öffentlichen Grünraum abgegrenzt. Sie werden gerahmt von offenen, eleganten Betonstrukturen, die zugleich Veloabstellplätze, Briefkastenfronten und Kamine für die natürliche Belüftung der Tiefgarage formen.

Das nördliche, achtgeschossige Gebäude entlang der Weiherallee beherbergt 74 Mietwohnungen, ein Bistro, zwei Kinderkrippen und einen Hort. Das drei- bis fünfgeschossige Gebäude am neuen Zellwegerweg, entlang des Aabaches gelegen, enthält 61 Mietwohnungen und einen Gemeinschaftsraum. Die Mehrzahl der Wohnungen in beiden Gebäuden hat durchgehende Wohn-/ Ess-/ Küchenräume mit einem beidseitigen Bezug sowohl zum grünen Innenhof als auch zum Weiher oder Bach. Das Prinzip des durchgesteckten Wohn-/ Essraums wurde in den beiden Gebäuden unterschiedlich ausformuliert. Im Gebäude am Zellwegerweg verjüngt sich der Raum in der Mitte, um einen Eingangsbereich auszubilden. Auf beiden Seiten dieser Eingangszone weitet sich der Raum wieder aus, um versetzt zueinander eigenständige Zonen für das Wohnzimmer und die Wohnküche zu schaffen. Die Zimmer sind peripher um diesen zentralen Raum angeordnet. Im Gebäude an der Weiherallee bildet die Eingangszone gleichzeitig die Erschliessung der Zimmer und führt zum durchgehenden Wohn-/ Essraum. Die feinen Knicke der Balkone bieten unterschiedlich tiefe Aussenräume an und nehmen formal die grossen Knicke der beiden Baukörper auf, wodurch deren Volumen plastisch animiert wird.

Die Fassaden gliedern sich schichtweise in Verkleidungen aus rhythmisiert versetzten, thermobehandelten Fichtenholzbrettern und durchbrochene Brüstungsbänder aus vorfabriziertem weissen Beton, die gegenüber den Holzbrettern erhaben sind und diese vor Witterung schützen. An den Balkonen tritt die Betonbrüstung nach vorn, die hölzerne Verkleidung nach hinten.

Ort Uster

Nutzung Zwei Baukörper in einer Parkanlage mit insgesamt 135 Mietwohnungen, Gemeinschaftsraum, Bistro, Kinderhort, zwei Kinderkrippen, zwei Tiefgaragen mit insgesamt 149 Parkplätzen

Wettbewerb 2008, 1. Preis

Planung/Ausführung 2009–2013

Bauherrschaft Zellweger Park AG, Uster
Bauherrenvertretung: Odinga und Hagen AG, Uster

Geschossfläche 24‘713 m2

Team GG Daniel Friedmann, Reto Killer, Eric Sommerlatte, Karsten Buchholz

Bauleitung b+p baurealisation ag, Zürich

Landschaftsarchitektur Hager Partner AG, Zürich

Bauingenieur Schnetzer Puskas Ingenieure AG, Zürich

Haustechnik Ernst Basler + Partner AG, Zürich

Bauphysik Mühlebach Partner AG, Wiesendangen

Kunst am Bau Lutz / Guggisberg

Würth Haus Rorschach

Das Würth Haus Rorschach, zwischen See und Hauptbahnhof gelegen, zeigt sich Spaziergängern und Passanten als grünlich gläserne Erscheinung, die zwischen Transparenz und Reflexion changiert und die Besonderheiten des Ortes vielfach wiedergibt.

Das gegliederte, reliefartige Volumen reagiert gegenüber dem Bahnhofsgebäude mit niedrigeren Kuben und gegenüber der Weite des Parks und des Sees mit einem höheren Baukörper. Zur Strasse hin formt das Volumen verschiedene Aussenräume aus: in der Mitte den Eingangsbereich mit mächtigem Vordach, gegen Osten den Zufahrtsbereich mit Demowerkstätten und Würth-Shop und gegen Westen den zum See hin erweiterten Bahnhofsplatz. Ahornbäume zeichnen diesen Raum aus und beleben ihn.

Nähert man sich vom Bahnhof her, betont das weite Vordach den Haupteingang. Die verschiedenen Benutzergruppen, die Ausstellungsbesucher und die Gäste, Kursteilnehmer und Mitarbeitenden betreten das Gebäude über einen hohen Eingangsraum, von dem aus sich ihre Wege zum ersten Mal aufteilen.

Die Geschäftsräume der Würth Group, die Schulungs- und Konferenzräume, der Kongresssaal sowie das Restaurant sind um ein grosszügiges Foyer mit zentralem Lichthof gruppiert und werden durch eine ausgreifende Treppenanlage miteinander verbunden. Sowohl der Kongressbereich für fünfhundert Gäste im Westen als auch die öffentlichen Ausstellungsräume des Forums Würth im südlichen Gebäudeteil sind dank direkter Zugänge auch unabhängig vom restlichen Gebäude nutzbar.

Die Besucher des Forums Würth werden vom Haupteingang über einen Empfangsbereich und Museumsshop in zwei unterschiedlich grosse, zenital belichtete Ausstellungsräume im ersten Obergeschoss geführt. Die Konstruktion des Shed-Oberlichts der Ausstellungsräume trägt dabei gleichzeitig die Auskragung des Vordachs.

Im höchsten, nicht öffentlichen Gebäudeteil befinden sich auf vier Geschossen Büroräumlichkeiten. Begegnungsbereiche mit seeseitigen Balkonen, transparente oder geschlossene Sitzungszimmer und Büros wechseln sich hier mit offenen Bürozonen ab.

Eine gläserne Hülle verkleidet das gesamte Gebäude. Diese äussere, hinterlüftete Glasschicht wird mit versetzt angeordneten, leicht grünlichen Glasscheiben mit einer feinen, metallisch glänzenden Gewebeeinlage gebildet. Es entsteht ein feingliedrig rhythmisierter gläserner „Vorhang“, der das Gebäude nicht nur vor Seewind und Strassenlärm, sondern auch vor Wärmeeintrag und Auskühlung schützt. Die innere Haut besteht aus dreifachem Isolierglas sowie Wärmedämmungen mit Blechverkleidungen. Auf den Dachflächen setzt sich die gläserne Materialisierung in Form von Photovoltaik-Elementen und grünen Glasscherben aus Recyclingglas für die Dacheindeckung fort.

Ort Rorschach

Nutzung Verwaltungsgebäude mit Ausbildungs- und Konferenzzentrum, Saal (630 Sitzplätze), Museum, Restaurant, Cafeteria, Demowerkstatt, Handwerker-Shop

Wettbewerb 2009, 1. Preis

Planung/Ausführung 2009–2013

Bauherrschaft Würth International AG, Chur
Bauherrenvertretung: Walter Dietsche Baumanagement AG, Chur

Geschossfläche 32'200 m2

Team GG Annette Gigon, Luisa Wittgen, Nicolai Rünzi, Bettina Gerhold, Thomas Möckel, Matthias Clivio

Bauleitung Walter Dietsche Baumanagement AG, Chur

Landschaftsarchitektur Atelier Girot, Gockhausen

Bauingenieur Dr. Lüchinger Meyer Bauingenieure AG, Zürich

Elektrotechnik Bühler + Scherler AG, St.Gallen

Haustechnik Waldhauser Haustechnik AG, Basel

Bauphysik Kopitsis Bauphysik AG, Wohlen

Brandschutz Makiol + Wiederkehr, Beinwil am See

MSRL Boxler MSRL Engineering, Jona

Lüftung Waldhauser Haustechnik AG, Basel

Akustik Müller-BBM GmbH, Planegg, Deutschland

Tageslichttechnik Institut für Tageslichttechnik Stuttgart, Deutschland

Kunstlichttechnik Licht Zentrale, Nürnberg, Deutschland

Sanitär Tomaschett + Cioce AG, Rorschach

Fassadenplanung Reba Fassadentechnik AG, Chur

Signaletik Trix Wetter, Zürich

Farbgestaltung (partiell) Harald F. Müller, Oehningen, Deutschland

Adresse Churerstrasse 10, CH – 9400 Rorschach

Hotel und Bürogebäude – Greencity

Auf dem ehemaligen Sihlpapier-Areal Manegg in Zürich Süd entsteht das gemischt genutzte Stadtquartier Greencity nach den Richtlinien der 2000-Watt-Gesellschaft*. Das siebengeschossige Büro- und Hotelgebäude bildet gemeinsam mit seinen elfgeschossigen Nachbarbauten zwischen Bahngleisen und Autobahn den Auftakt des neuen Quartiers in Richtung Zürich. Als Ensemble fassen sie einen öffentlichen Hof, der an den langgezogenen Maneggplatz anschliesst. Das niedrigere, längliche Volumen orientiert sich sowohl zur westlichen Strasse und den Bahngleisen als auch zum Hof. Diesen weitet der Baukörper platzartig auf, indem er sich nach Norden hin verjüngt. Drei gedeckte Rücksprünge leiten in die Eingangshallen der verschiedenen Nutzungen. An den Fassaden wechseln sich geschuppte horizontale und vertikale Elemente aus braun eloxiertem Aluminiumblech mit Holz-Metall-Fenstern und schmalen opaken Lüftungsflügeln ab. Je nach Perspektive verschränken sich Öffnung und Verkleidung, Struktur und Hülle vexierbildartig ineinander.

Der internationale Wettbewerb für das Baufeld wurde auf der Grundlage eines Gestaltungsplans durchgeführt, welcher hohe Baukörper gegen die Autobahn vorsah, sowie Dienstleistungs- und Büronutzungen bestimmte. Als Ergebnis des Verfahrens wurde die städtebauliche Setzung von Gigon / Guyer übernommen und die Weiterentwicklung auf zwei Architekturbüros verteilt.

Das vorliegende Projekt war zunächst als reiner Bürobau geplant. Nach zwischenzeitlichen Studien mit ausschliesslicher Hotelnutzung wird es nun zu gut einem Drittel als Bürogebäude, zu zwei Dritteln als Hotel genutzt. Die Büflächen nehmen den südlichen Kopfteil der Obergeschosse ein, samt zugeordneter Lobby, Treppen- und Liftkern. Zu ebener Erde befindet sich hier eine Kindertagesstätte mit eigenem Eingangsbereich. Das Hotel öffnet sich mit der Rezeption zur Strasse und mit dem Frühstücksraum und der Bar zum Hof.

Ein Skelettbau als Tragkonstruktion, bestehend aus Stützen, Geschossdecken und Kernen in Stahlbeton, erlaubt die unterschiedlichen Nutzungen. Die Fassade spiegelt den flexiblen Teilungsraster der Geschosse ebenso wie die Baustruktur wider, und zugleich wird dies überspielt durch die feinen geschossweisen Versätze der Fassadenverkleidungen, Fensterteilungen und Lüftungsflügel. Die Schrägstellung der der Metallprofile unterstützt die Mehrfachlesbarkeit der Fassade – im Sinne eines Ausdrucks, der sowohl den Büros als auch dem Hotel gerecht weden kann.

Nach dem Core-and-Shell Prinzip übernehmen die Mieter des Hotel- und des Büroteils den Innenausbau ihrer Flächen. Die Lobbys, Treppenhäuser und Liftkerne verbinden jedoch räumlich wie gestalterisch Aussen und Innen, untere und obere Geschosse: Kunststeinbodenbeläge aus geschliffenem Beton und dunkelbraun gehaltene Metallarbeiten verweisen je auf die Tragstruktur oder die Hülle.

* In Greencity sollen bis zu 2‘000 Menschen wohnen und 3‘000 arbeiten und lernen. Zu den Zielvorgaben gehört unter anderem, dass der Energieverbrauch weitgehend aus erneuerbaren Quellen gedeckt wird; die zentrale S-Bahnstation und zahlreiche Velostellplätze ermöglichen umweltfreundliche Mobilität und autofreie Aussenräume im Quartier.
Die anspruchsvollen energetischen Vorgaben für das Quartier werden bei dem Gebäude durch die Nutzung von Erdwärme mittels Sonden, Isolationsstärken von 20–24 cm, sowie Photovoltaik auf dem Dach umgesetzt. Im Bereich der Büros sorgen Heiz-/Kühlsegel, die auch die Zuluft integrieren, für eine effiziente Verteilung. Die Abluftfassung erfolgt zentral beim Kern. In den Hotelzimmern erfolgt die Heizung und Kühlung über im Deckenputz eingebettete Netze; die Lüftung ist oberhalb der Fertignasszellen installiert. Mit diesen und weiteren Massnahmen erreicht das Gebäude den Nachhaltigkeitsstandard LEED Platinum.

Ort Zürich

Nutzung 7-geschossiges Hotel und Bürogebäude, Kindertagesstätte, Hotel mit 174 Zimmern, 594 Betten (Core and Shell: Gigon/Guyer, Innenausbauten: Mieter), Tiefgarage

Wettbewerb 2012, 1. Preis

Planung/Ausführung 2016–2021

Bauherrschaft Auftraggeber: Losinger Marazzi AG, Zürich
Eigentümer: Credit Suisse Anlagestiftung, Zürich

Geschossfläche 16‘505 m2

Team GG Michael Winklmann (Teamleitung 08/2012), Stefan Thommen (Teamleitung –07/2012), Karla Pilz, Thomas Möckel, Lena Ehringhaus, Natalie Koerner

Bauleitung Losinger Marazzi AG, Zürich

Totalunternehmung Losinger Marazzi AG, Zürich

Landschaftsarchitektur Vogt Landschaftsarchitekten AG, Zürich

Bauingenieur Wismer + Partner AG, Rotkreuz

Elektrotechnik IBG B. Graf AG Engineering, Baar

Haustechnik Balzer Ingenieure AG, Winterthur

Bauphysik Gartenmann Engineering AG, Zürich

Brandschutz Gruner AG, Zürich

Bürohochhaus Andreasturm

Das Bürohochhaus Andreasturm besetzt am Bahnhof Oerlikon, zwischen sich auffächernden Gleisen, eine frei gewordene, dreieckige Parzelle der Schweizerischen Bundesbahnen. Der achtzig Meter hohe, fünfeckige Turm ragt 22 Geschosse in die Höhe, vier Geschosse sind unterirdisch.
Präzis gesetzte Auskragungen im zwölften Geschoss gliedern das Volumen in einen Mittel- und einen Kopfteil und lassen es von Ferne, je nach Standpunkt, mal schlank, mal flächig erscheinen. Ein ausladender Sockel verankert den Baukörper in seiner Umgebung und erschliesst ihn über drei Ebenen. Zur verkehrsberuhigten Andreasstrasse liegt der Haupteingang mit öffentlichen Nutzungen und einem neuen, kleinen Platz. Der Eingang des Ankermieters Amstein + Walthert ist direkt von dem höher liegenden Perron aus zugänglich, die Anlieferung erfolgt über die rückwärtige, tiefer gelegene Strasse.

Eine zweigeschossige, repräsentative Eingangshalle empfängt Mieter und Besucher, die von der Liftlobby die oberen Geschosse erreichen. Eine offene Treppe führt in das erste Obergeschoss zur Rezeption des Hauptmieters. Dessen öffentlichen Räume sind um den zentralen Kern angeordnet: ein «Piano nobile» mit Sitzungszimmern, Galerie und dem Mitarbeiterrestaurant im auskragenden Teil des Sockels.
Das Hochhaus ist als Skelettbau in Stahlbeton errichtet, mit einer zweischaligen Elementfassade. Flachdecken überspannen bis zu 9.30 Meter zwischen Kern und den, an der Fassade liegenden, vorgefertigten Betonstützen. Die stützenfreien Räume bieten flexibel unterteilbare Flächen und natürlich belichtete Arbeitsplätze. Die zweischalige Fassade besteht aus einer inneren Schicht, deren schmale Fensterflügel sich individuell öffnen lassen, und einer äusseren Festverglasung mit horizontalen Brüstungsbändern. In diese sind kupfer- und goldfarbene Gewebeeinlagen einlaminiert, deren Farbtöne jeweils wechselnd den abgewinkelten Fassadenflächen zugeordnet sind. Je nach Wetter und Licht changiert die Fassadenhülle: mal erscheint der Turm reflektierend flächig, mal wird die innere, filigrane vertikale Struktur sichtbar.

Ort Zürich-Oerlikon

Nutzung 26 geschossiges Bürogebäude (4 unterirdisch, 22 oberirdisch), 1‘200 Arbeitsplätze, Konferenzbereich, Restaurants, Ladenlokal, Tiefgarage
Mieter: Ingenieurbüro, Ärztezentrum, Start-ups, Hochschulinstitute

Wettbewerb 2-stufig, 2013, 1. Preis

Planung/Ausführung 2013–2018

Bauherrschaft SBB AG, Zürich
EBP Schweiz AG, Zürich

Geschossfläche 35‘517 m2

Team GG Annette Gigon, Mike Guyer, Stefan Thommen, Mathias Rösner, Rodrigo Jorge, Thomas Möckel, Leyla Ilman

Bauleitung Ghisleni Planen und Bauen GmbH, Zürich

Generalunternehmung GGG Gigon Guyer Ghisleni Generalplaner Andreasturm AG

Landschaftsarchitektur Studio Vulkan, Zürich

Bauingenieur WaltGalmarini AG, Zürich

Elektrotechnik Amstein + Walthert AG, Zürich

Haustechnik Amstein + Walthert AG, Zürich

Bauphysik BAKUS Bauphysik & Akustik GmbH, Zürich

MSRL Amstein + Walthert AG, Zürich

Heizung/Kälte Amstein + Walthert AG, Zürich

Lüftung Amstein + Walthert AG, Zürich

Akustik BAKUS Bauphysik & Akustik GmbH, Zürich

Lichtplanung Ernst Basler + Partner AG, Zürich
Mieterausbau A+W: Reflexion AG, Zürich

Fassadenplanung Reba Fassadentechnik AG, Chur

Nachhaltigkeit «DGNB Platin»

Innenarchitektur Mieterausbau A+W: Annette Gigon / Mike Guyer Architekten, Zürich
Trix Wetter, Zürich

Signaletik Integral Ruedi Baur, Zürich