Wohnungsgebäude Areal Schleife

Ort Zug

Nutzung 193 Wohnungen: 98 Mietwohnungen, 95 Eigentumswohnungen

Studie 2006

Bauherrschaft Schweizerische Bundesbahnen SBB

Team GG Franziska Bächer, Martin Bischofberger, Karsten Buchholz, Christoph Justies, Andrei Kosholev, Raul Mera, Stefan Thommen, Ivana Vukoja

Landschaftsarchitektur planetage GmbH, Zürich

Kosten/Terminplanung Heinz Giger, Sulgen/TG

Bauingenieur Dr. Schwartz Consulting AG, Zug

Elektrotechnik IBG B. Graf AG, St. Gallen

Haustechnik PB P. Berchthold, Sarnen

Bauphysik BAKUS, Zürich

Orange County Museum of Art, Newport Beach

Ort Los Angeles, USA

Nutzung Museum und Eigentumswohnungen

Wettbewerb 2006

Auslober Wettbewerb Orange County Museum of Art

Team GG Monica Knechtle, Andrei Koshelev, Raul Mera

Kosten/Terminplanung Davis Langdon

Bauingenieur Arup, Los Angeles, USA und London, Grossbritannien
Ernst Basler + Partner Ingenieure, Zollikon

Haustechnik Arup, Los Angeles, USA und London, Grossbritannien
Ernst Basler + Partner Ingenieure, Zollikon

Lichtplanung Arup, Los Angeles, USA und London, Grossbritannien

Zürcher Hochschule der Künste, Toni-Areal

Ort Zürich

Nutzung Zürcher Hochschule der Künste: Unterrichtsräume, Werkhallen, Bibliothek, Büros, Arbeitsplätze, Eventbereich; Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften: Hörsäle, Bibliothek, Arbeitsplätze, Eventbereich

Wettbewerb 2005–2006

Bauherrschaft Zürcher Kantonalbank

Team GG Volker Mencke, Andréanne Pochon, Mathias Brühlmann, Michael Wagner, Christoph Ramser, Ivana Vukoja, Raul Mera

Bauleitung Perolini Baumanagement AG, Zürich

Landschaftsarchitektur Vetsch, Nipkow Partner AG, Zürich

Bauingenieur Dr. Lüchinger + Meyer Bauingenieure AG, Zürich

Elektrotechnik Elkom Partner AG, Chur

Haustechnik PB P. Berchtold Ing. Büro für Energie und Haustechnik, Sarnen

Bauphysik Bakus Bauphysik & Akustik GmbH, Zürich

Signaletik Integral Ruedi Baur Zürich GmbH, Zürich

Besucherzentrum des Museums Kalkriese

Der Neubau des Besucherzentrums wurde dem Archäologischen Museum und Park Kalkriese ergänzt und markiert nun dessen Zugang. Im Erdgeschoss liegen Funktionen des Eingangsbereiches mit Museumsshop und Kindermuseum. Der Saal im Obergeschoss ist multifunktional nutzbar, er kann als zusätzliche grosse Ausstellungsfläche dienen oder, durch mobile Trennwände in kleinere Räume unterteilt, als Sitzungs- und Tagungsort. Dazu bietet der Raum durch grossformatige Fensteröffnungen zu beiden Seiten Ausblicke ins Freie.

Das Gebäude ist allseitig mit einem Verblendmauerwerk aus Backstein verkleidet. Das bestehende Gehöft und der Neubau verbinden sich über die Materialität der Fassaden zu einem schlüssigen Ensemble und bilden durch ihre Anordnung einen gefassten Aussenraum.

Ort Osnabrück, Deutschland

Nutzung Neubau Besucherzentrum: Restaurant, Information, Shop, Kindermuseum, Ausstellung, Restaurierung Umbau Gehöft: Ausstellung, Verwaltung

Wettbewerb 2003, 1. Preis

Planung/Ausführung 2006–2009

Bauherrschaft Varusschlacht im Osnabrücker Land gGmbH
Museum und Park Kalkriese, Deutschland

Geschossfläche 1‘778 m2

Team GG Volker Mencke

Bauingenieur Wettbewerb: Dr. Lüchinger + Meyer Bauingenieure AG, Zürich

Elektrotechnik Jacobi + Richter Elektro- und Fördertechnik, Osnabrück, Deutschland

Haustechnik pbr Planungsbüro Rohling AG, Osnabrück, Deutschland

Bauphysik Ingenieurbüro für angewandte Bauphysik, Osnabrück, Deutschland

Ausstellungsarchitektur neo.studio, Berlin, Deutschland

Städtebauliche Entwicklungstudie Manegg

Das im Süden Zürichs gelegene ehemalige Sihlpapier-Areal, im Manegg, zeichnet sich sowohl durch eine besondere linsenartige Form aus als auch durch eine inselähnliche Isolierung. Formbildend und isolierend wir­ken die Sihl, der Sihlkanal, als auch die Waldböschung zur Autobahn und die Autobahn selbst. Die mittig angelegten Verkehrsachsen Kantonsstrasse und SZU­ Bahnlinie bilden zwei ähnlich geformte Seiten aus, die leicht unterschiedliche Charakteristika aufweisen: Die westliche Seite ist tendenziell besser an den Verkehr angebunden und gleichwohl gegen die Sihl eher ruhiger gelegen als die östliche Seite, hinter den Geleisen der SZU und begrenzt durch die Autobahn. Die Mittelparzellen zwischen diesen Hauptverkehrssträngen lassen eine Art Rückgrat entstehen

Ort Zürich

Wettbewerb 2000

Auslober Wettbewerb Eigentümervereinigung Manegg und Stadt Zürich

Team GG Christoph Bhend, Pieter Rabijns

Landschaftsarchitektur Zulauf Seippel Schweingruber, Baden

Wohnüberbauung Färberei-Areal

Auf dem ehemaligen Färberei-Areal wurden in Etappen vier Neubauten projektiert, die schliesslich zusammen mit der sanierten und ausgebauten «Blauen Fabrik», einer ehemaligen Textilfärberei, ein Ensemble bilden werden. Das ursprüngliche Industrieareal entwickelt sich so sukzessive zu einem urbanen Quartier mit Wohn-, Gewerbe- und Büronutzungen. Die lang gestreckten, kubischen Baukörper sind fächerförmig in den Hang gesetzt und erzeugen fliessende Zwischenräume, die sich zu Plätzen ausweiten. Über alle Bauetappen hinweg wurde in Zusammenarbeit mit dem Künstler Harald F. Müller die Farbgebung der Bauten entwickelt.

Ort Thalwil

Nutzung 114 Wohnungen mit teils öffentlichen Nutzungen, Büros, Tiefgaragen mit gesamt 190 Stellplätzen
Haus 1: 5-geschossiger Neubau, 35 Wohnungen mit 3.5–7.5 Zimmern, 900 m2 flexibel teilbare Bürofläche auf zwei Geschossen
Haus 2 & 3: Zwei 5-geschossige Neubauten, Haus 2: 48 Wohnungen mit 2.5–4.5 Zimmern
Haus 3: 20 Wohnungen mit 2.5–5.5 Zimmern, Erdgeschoss: publikumsorientierte, öffentliche Nutzungen
Haus 5: 6-geschossiger Neubau, 11 Eigentumswohnungen, 3.5–6.5 Zimmer

Wettbewerb 1998, 1. Preis

Beauftragung Haus 2 & 3: 2008

Planung/Ausführung Haus 1 & 5: 2005–2008
Haus 2 & 3: 2008–2012

Bauherrschaft Haus 1: Weidmann Management AG, Thalwil
Haus 2 & 3: Ornak AG, Thalwil
Haus 5: Lerch Immobilien AG, Winterthur

Geschossfläche Gesamt: 31'033 m2
Haus 2: 10‘650 m2
Haus 3: 4‘450 m2
Haus 5: 3'183 m2
Haus 1: 12'750 m2

Team GG Michael Winklmann (Teamleitung)
Haus 2 & 3: Cornelia Schmidt (Projektleitung ab 2010), Lucía Gratz, Anna Dreykluft, Ingo Brinkmann, Daniela Bergmann, Martin Schiess, Meret Morgenthaler, Martin Bischofberger, Christoph Dober, Alex Zeller, Griet Aesaert, Daniel Trepte
Haus 5: Ilka Tegeler (Projektleitung), Ingo Brinkmann, Reto Killer
Haus 1: Esther Righetti, Marius Baumann, Stine Henckel Schultz, Hiroaki Tanaka

Totalunternehmung Haus 1: Karl Steiner AG, Zürich
Haus 2 & 3: HRS Real Estate AG, Zürich
Haus 5: Bauengineering.com AG, Zürich

Landschaftsarchitektur Schweingruber Zulauf, Zürich

Bauingenieur Haus 1 & 5: Dr. Lüchinger + Meyer Bauingenieure AG, Zürich
Haus 2 & 3: Synaxis AG, Zürich

Elektrotechnik Haus 1 & 5: Elkom Partner AG, Chur
Haus 2 & 3: R+B engineering AG, Zürich

Haustechnik HL Technik, Schaffhausen

Bauphysik Wichser Akustik & Bauphysik AG, Zürich

Farbgestaltung Harald F. Müller, Öhningen, Deutschland

Drei Wohnhäuser an der Susenbergstrasse

Die Gliederung des Bauvolumens in drei Baukörper folgt der solitären Wohnbebauung in der Nachbarschaft am Zürichberg. Sie gruppieren sich um einen gemeinsamen, platzartigen Zugangsraum. Die Aufteilung in drei Gebäude erlaubt eine vierseitige Orientierung der Wohnungen sowie die natürliche Belichtung und Belüftung fast aller Räume. Die dienenden Räume sind als «geschlossene» Kerne in die kontinuierliche «Wohn-Raum-Fläche» gestellt und gliedern diese, so dass sich mittels grossflächiger Schiebtüren Zimmer abtrennen lassen. Die Loggien sind als «raumhaltige» Betonfassaden konzipiert, die sich über die jeweilige Fassadenlänge erstrecken. Aus Beton besteht auch die Baustruktur, die gegossenen Böden, ebenso wie die Kunststeinplatten in den dienenden Räumen. Lasierende Anstriche mit matten, mineralischen Pigmenten vereinzeln die Baukörper und verbinden sie gleichzeitig kompositorisch zu einem Ensemble. Die Farbtöne wurden in Zusammenarbeit mit dem Künstler Adrian Schiess bestimmt.

Ort Zürich

Nutzung Drei Mehrfamilienhäuser mit 9 Wohneinheiten, 6 Büros/Ateliers, 2 Hobbyräume, Tiefgarage

Wettbewerb 1998, 1. Preis

Planung/Ausführung 1998–2000

Bauherrschaft Zürcher Frauenverein (ZFV)

Geschossfläche 2‘700 m2

Team GG Wettbewerb: Michael Widrig

Landschaftsarchitektur Zulauf Seippel Schweingruber, Baden

Bauingenieur Dr. Lüchinger + Meyer AG, Zürich

Farbgestaltung Adrian Schiess, Zürich und Mouans-Sartoux, Frankreich

Auszeichnungen Auszeichnung guter Bauten im Kanton Zürich 2001

Erweiterung Ausbildungswerkstätten Appisberg

Die Erweiterung der Anlage Appisberg besteht aus einzelnen Baukörpern, welche sich gegen­über den bestehenden Bauten aus den 1930er Jahren der Architekten Pestalozzi und Schucan entlang einer internen Erschliessungsstrasse aufreihen. Das Prinzip der Reihung bestimmte schon die Positionierung der bestehenden Gebäude. Entsprechend der ursprünglichen Freiraumgestaltung der Gebrüder Mertens bleibt die Mitte der Anlage in Form einer ausgedehnten Freifläche unbebaut und geht im Osten in die freie Landschaft über.

Aufgrund der Anordnung der Baukörper längs zur Blickrichtung wird die Sicht auf den See und das Bergpanorama akzentuiert, jedoch nicht verstellt. Hinsichtlich ihrer Proportionen lehnen sich die Neubauten an die Massstäblichkeit der be­stehenden Bausubstanz an.

Spannung und Rhythmisierung entstehen durch die Anordnung der neuen Volumina in ihrer Bezie­hung zu den bestehenden Gebäuden. Feine Unterschiede in der Dimension und Form der einzelnen Baukörper bereichern das Spiel. Das Gewächshaus mit gänzlich anderer Materialisierung bildet als Kontrast den Abschluss und Übergang zur Land­schaft.

Mit Ausnahme des Gewächshauses sind alle Gebäude mehrheitlich aus Ortbeton erstellt. Die Boden- und Deckenplatten werden durch die Aussen­wände und die aussteifenden Kernbereiche getragen. Die robuste Materialisierung der Aussenwände und Fenster reagiert auf die Anforderungen, die an die Ausbildungs- und Werkstattgebäude gestellt werden.

In der bestehenden Situation sind vor allem zwei Farbtöne vorherrschend. Das Orange der historischen Gebäude steht den unterschiedlichsten Grüntönen der Umgebung gegenüber: dem Dunkelgrün des Waldes, dem satten Grün der Wiesen, den gelbgrünen Feldern in der unmittelbaren landschaftlichen Umgebung und dem blassen Grün der entfernten Hügel.

Der gelbgrüne Farbton der Neubauten ,schlägt sich auf die Seite' der Umgebungsfarben. Die leuchtende Intensität der Farbe wird durch lasierendes Auftragen erreicht. Trotz mehrerer Farbschichten ist die Materialität des Betons immer noch sichtbar, so dass, aus der Nähe gesehen, ein feines Farbenspiel von Grün- und Gelbtönen erkennbar wird. Je nach Wetter- und Lichtverhältnissen sowie Jahreszeiten wirken die Volumen unterschiedlich, bilden einen Einklang mit der landschaftlichen Umgebung oder setzen sich ab.

Ort Männedorf

Nutzung Erweiterung bestehende Anlage um vier Neubauten: Berufliche Abklärungsstelle, 2 Werkstattgebäude, Gärtnerei mit Unterstand; Erneuerung Bestands: Werkstatt, Administration/Verpflegung, Unterkünfte

Wettbewerb 1998, 1. Preis

Planung/Ausführung 1999–2002

Bauherrschaft Gemeinnütziger Verein Appisberg, Abklärungs- und Ausbildungsstätte, Männedorf

Geschossfläche 3‘611 m2

Team GG Wettbewerb: Markus Lüscher, Simone Reiter

Bauleitung Caretta Weidmann Baumanagement AG, Zürich

Landschaftsarchitektur Zulauf Seippel Schweingruber, Landschaftsarchitekten, Baden

Farbgestaltung Harald F. Müller, Öhningen, Deutschland

Werkhof

Der städtebauliche Ansatz des Projekts zeigt sich in der Situierung des Werkhofs und seiner Materialisierung. Zum einen schliesst das neue Gebäude den Ankunftsraum des Sportzentrums zur Talstrasse, um die räumliche Verbindung zum Kurpark zu akzentuieren und präzisieren. Zum anderen wird, als Referenz zum bestehenden Sportzentrum, das Thema der Holzfassaden aufgegriffen.
Die Standfläche des zweigeschossigen Volumens ist auf jene Räume reduziert, die notwendigerweise im Erdgeschoss liegen müssen – die Garagen für die Lastwagen, Schneefahrzeuge und die Gärtnerei. Die übrigen Räume, die Lager und Büros, sind im Obergeschoss angeordnet. Diese ungleiche Nutzungsverteilung erzeugt im ersten Obergeschoss Auskragungen an den beiden Längsseiten, welche dazu dienen, die darunter gelegenen Ausfahrten der Einstellhallen und Werkstätten zu schützen.

Die Tragstruktur ist ein Skelett-/Schottenbau mit vorgespannten Betonplatten und Betonstützen. Die grosse Auskragung zur Talstrasse wird durch Betonscheiben bewerkstelligt, welche zwischen Boden- und Deckenplatte eingespannt als Überzüge wirken. Die Aussenwände und Trennwände bestehen aus vorfabrizierten, geschosshohen, isolierten Holzplatten-Elementen. Eine hinterlüftete Verkleidung aus horizontalen Holzbrettern bildet den äusseren  Wetterschutz. Die verschieden breiten Bretter der parallel aufgesägten Baumstämme sind nach der Reihenfolge des Schnitts montiert. Analog zu den Fassaden besteht das Dach aus einer hinterlüfteten Konstruktion aus Holz, Isolation und Beton – ein «Davoser Dach».

Die Fenster sind in der Regel bündig in die Verkleidung gesetzt. Bei jenen Fenstern, die keine Einsicht gewähren sollen, dienen aufgeklappte Verkleidungsbretter als fixe Lamellen. Die sich nach aussen öffnenden, verglasten Stahlflügeltore der Einstellhallen werden durch die Gebäudeauskragungen überdeckt und somit vor Schnee geschützt. Feuerverzinkte Bleche verkleiden die Untersichten der Auskragungen und reflektieren diffus Licht in die zurückversetzten Arbeitsräume.

Ort Davos

Nutzung Einstellhallen, Waschanlage, Werkstatt, Lager, Büros

Wettbewerb 1998, 1. Preis

Planung/Ausführung 1998–1999

Bauherrschaft Davos Tourismus

Team GG Annette Gigon / Mike Guyer, Architekten, Zürich
in Arbeitsgemeinschaft mit Othmar Brügger, Architekt, Davos
Wettbewerb: Markus Lüscher
Mitarbeit Othmar Brügger: Andreas Leu (Wettbewerb, Planung/Ausführung)

Generalunternehmung Zschokke, Chur

Bauingenieur Conzett, Bronzini, Gartmann AG, Chur
Peter Flütsch, Chur

Signaletik Trix Wetter, Zürich